Scrum Master müssen Impediments lösen (und nicht diskutieren)!

Gerade bei Mike Cohn gelesen:  A ScrumMaster Removing an Impediment at Apple

Er zitiert eine Geschichte über Tim Cook (1998 von Compaq to Apple gewechselt): Es gab ein Problem in China, dieses wurde in einem Meeting disktutiert. Cook: “Das ist schlecht, jemand muss sich darum kümmern!”. 30 Minuten später: Cook schaut auf einen seiner engen Mitarbeiter (Sabih Kahn) und merkt trocken an: “Warum sind Sie noch immer hier?”. Sabih stand auf, fuhr direkt zum Flughafen und nahm einen Flug nach China (kein Rückflugtermin, keine Kleidung zum Wechseln).

Mike dazu:

Khan sounds like a perfect ScrumMaster to me. He heard about the impediment and within thirty minutes was on a plane to resolve the problem.

Ja, da kann ich nur zustimmen. Das ist Commitment! Es wird bei vielen Scrum Mastern zuviel geredet/diskutiert und zu wenig gehandelt. Immer steht die Linie im Weg oder es gibt andere “Gründe”. Scrum Master sind aber dafür da Impediments zu lösen – nicht sie zu diskutieren oder Gründe zu sammeln warum sie nicht gelöst werden können. Hierzu gehört viel Kreativität und noch mehr Mut (vgl. auch die Diskussion beim 1. Treffen der Scrum User Group Karlsruhe).

Auf ein Feedback wie “Ich habe es in die Agenda für das Meeting nächsten Monat eingetragen” habe ich einfach keine Lust mehr.

One thought on “Scrum Master müssen Impediments lösen (und nicht diskutieren)!

  1. Kann ich nur unterschreiben. Dass zu viel geredet und zu wenig getan wird, trifft aber nicht nur auf Scrum Master zu.

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