Die acht Regeln für völligen Stillstand

Von Prof. Kruse hier die acht Regeln für völligen Stillstand (Video):

  1. Führungskräfte sollten sich entweder ganz heraushalten (jeder Mitarbeiter hat seine eigene Vision) oder versuchen alles im Griff zu haben (nur einer darf denken). Auf die Spitze getrieben mit der Strategie: Immer alles im Griff haben, um dann plötzlich den Mitarbeitern völlige Freiheit zu gewähren.
  2. Diskussionen zu Ziele und Inhalte möglicher Veränderungen müssen konsequent nur auf der informellen Ebene geführt werden. Je mehr Gerüchte desto besser: “Am besten Sie gehen morgens durch eine Abteilung und sagen ‘… ich glaube die Abteilung sollte geschlossen werden ..’ – und dann gehen Sie gleich weiter. Fantastisch!”.
  3. Möglichst viele Aktivitäten gleichzeitig beginnen. Grundsätzlich für Überforderung und operative Hektik sorgen.
  4. Ein Umfassender Wettbewerb wird ausgerufen: Nur der Einsatzbereiteste darf überleben!
  5. Ausdauernde und unnachgiebige Suche nach den zentralen Verursachern von Problemen. Zuerst herausfinden wer schuld ist, bloß nicht anfangen zu ändern. Alles bis in das letzte Detail analysieren bevor auch nur an Veränderungen gedacht werden darf.
  6. Öffentliche Diskussionen zu Sinn oder Unsinn von bestehenden Regeln sind zu unterbinden.
  7. Konsenz zu Beschlüssen muss der formellen Ebene schnell erreicht werden. Informell müssen diese dann ausgiebigst in Frage gestellt werden. Besondern wichtig für Lenkungsausschüsse und Steuerungskreise: Schnelles Committment.
  8. “Die Veränderungsgeschwindigkeit auf der Beschlussebene sollte stets größer sein als auf der Umsetzungsebene. […] Machen Sie maximale Beschlussdynamik bei minimaler Umsetzungsdynamik!”

Stefan Hagen hat in seinem Blog (Alte und neue Führungs- und Managementkultur) ein weiteres interessantes Video von Herrn Prof. Kruse zum Thema “Old school, new school. Führung.” kommentiert.

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