Ad-Hoc-Prozesse und nicht Wasserfall die Norm in den Unternehmen

Bei den “agilen Evangelisten” ist Wasserfall-Bashing eine beliebte Tätigkeit. Ich habe mich schon immer gefragt, woher der feste Glaube kommt, dass agile Prozesse einen etablierten (verstandenen, gelebten, “funktionierenden”) Wasserfall-Prozess ablösen sollen. Meine Erfahrungen sind eher die, dass zwar viele Unternehmen ungefähr eine Vorstellungen zum Wasserfall-Prozess besitzen, aber kein darauf basierendes Phasenmodell eingesetzt wird. Ich habe immer wieder erlebt, dass Ad-Hoc-Prozesse ablaufen, meist angereichert mit Dokumenten aus dem Wasserfall.

Ähnliches wird auch im Blog lithespeed berichtet:

Notes from the Field, Philadelphia Emerging Tech Conference

Most Organizations are Using Ad-hoc Processes, Not Waterfall

Jim York gave a presentation to well over a 100 people. When he asked how many people were working at organizations that have adopted agile, less than 20 raised their hands. When he asked how many are working at organizations using waterfall, less than five raised their hands.

This may be a surprise to some, but in my experience the majority of organizations are using ad-hoc, not waterfall processes, for developing software. The key takeaway is that we in the agile community can’t focus only on why agile is better than waterfall, we must compare it to the all too prevalent ad-hoc processes that exist.

via LitheSpeed’s LitheBlog: Exploring Lean and Agile: Notes from the Field, Philadelphia Emerging Tech Conference.

Demnach sind agile Prozesse in vielen Unternehmen schon verbreiteter als Wasserfall-Prozesse.

Was sind eure Erfahrungen hinsichtlich Verbreitung von Wasserfall-Prozesse und agilen Prozessen?