Mind Map: Scrum

Mind Maps nutze ich schon relativ lange. In letzter Zeit setze ich diese Technik und die erzeugten Mind Maps immer stärker ein.

Für sehr kleine Projekte kann eine aktuell gehaltene Mind Map sogar einen Großteil der Projektdokumentation ersetzen. Sozusagen die WBS in die Mind Map gießen und den Status plakativ festhalten. Ist natürlich weder die echte Projektmanagement-Lehre (WBS und Fortschritt nicht vermischen), noch echtes Mindmapping. Funktioniert allerdings überraschend gut.

Mit Werkzeugen wie XMind kann man zudem direkt eine Tabelle hinzufügen (bzw. einen Ast als Tabelle visualisieren) und damit die wichtigsten Termine im Auge behalten.

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Gestern habe ich mir nach längerer Nutzung der kostenlosen Standard-Version die Pro-Lizenz für XMind gegönnt (Aktionspreis etc.) und ein bisschen herumgespielt und eine einfache Mind Map zum Thema Scrum erzeugt.

Wie immer freue ich mich natürlich über Kommentare!

UPDATE: Simon Baker hat ein wirklich beeindruckende Mind Map zu Scrum erstellt.

3 thoughts on “Mind Map: Scrum

  1. XMind ist großartig. Gerne auch für Scrum-relevanten Inhalt. Aber bei den Rollen fehlt trotzdem der Kunde, »Stakeholder« ist doch sehr generisch, oder? Und eine Vision bei den Artifakten ist zumindest chic. :-) Aber Hauptsache ist, die Retrospektive fehlt nicht (echt! gibt’s!) und das mit den »Values« gefällt mir. Wird oft genug unter den Tisch gekehrt.

    • Hi,

      zuerst habe ich gedacht, dass es wirklich stimmt, dass der Kunde fehlt. Aber andererseits sehe ich nicht, dass der Kunde als primäre Rolle aufgeführt werden muss. Für das ScrumTeam ist der ProductOwner der Kunde. Natürlich gibt es Konstellationen – gerade bei Projekten – wo der Kunde neben dem PO eine entscheidende Rolle spielt. Letztendlich entscheidet aber der PO, was getan werden soll.

      Felix

  2. Wir haben in einem unserer Projekte auch mal Mindmapping als Product Backlog verwendet.
    Dazu haben wir das Freeware Tool “Freemind” gewählt.
    Das Schöne daran war, daß man dort nach Icons filtern kann.
    Somit haben wir alle Requirements in die Mindmap gehäckt in die gewünschte fachliche Struktur eingepflegt.
    Die Stories, die wir dann für den nexten Sprint auswählen wollten haben wir dann mit einem entsprechenden Icon versehen (bei uns wars eine Nummer) und konnten dann danach filtern. Auf Knopfdruck hatten wir somit auf einen Überblick alle Features, die es zu dem Sprint zu entwickeln gab, ein weiterer Knopfdruck zeigte einem wieder die Gesamtübersicht. Auf diese Weise war es auch ein Leichtes, zukünftige Sprints zu planen.
    Dadurch das Mindmaps so schön flexibel sind, und man jederzeit Sachen wunderbar hinundherziehen und umstrukturieren kann, empfinde ich es als eines DER Scrum-Tools schlechthin. Selbstverständlich nach dem analogen SCRUM-BOARD, daß man im War-Room hängen haben sollte….

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