Karriere- und Gehaltsstudie GPM 2011

Gerade veröffentlich auf Agile Rescue:

Karriere und Gehalt im Projektmanagement 2011

[...]
Projektmanagement also Einbahnstraße oder ähnlich dem IT-Consulting nur eine temporäre Station auf der Karriereleiter? Zurück in der “PM-Schiene” bleiben dann häufig Formular-Reiter und verbitterte “Ich weiß alles besser” Exemplare, die durch ihr formale Seniorität leider auch das (negative) Bild des Projektleiters prägen.

http://www.agilerescue.de/karriere-und-gehalt-im-projektmanagement-2011/

SLM: Agile Antipatterns

Ein sehr unterhaltsames Video wie ein Scrum Master nicht arbeiten sollte findet ihr hier:

“Sh*t bad Scrum Masters Say”

Hier ein paar Auszüge:

    • “Awsome guys! This was our fastest daily standup – it was only 40 minutes! Yeah!”
    • Manager –> Scrum Master: “I was reading about Scrum – Scrum is about going faster! What is taking so long?!”
    • “There is no way that this story is a 13 – it’s more like a 2!”

Interessant dabei ist, dass wohl jeder von uns auch schon das eine oder andere Mal diese Fehler begangen hat.

image

Ein ähnliches Video über ein fragwürdiges Daily habe ich schon 2008 verlinkt

 

PMCamp 2011 am Bodensee

Nächste Woche ist es soweit: Das erste D-A-CH PM Camp 2011 DACH findet vom 3.-5. November an der FH Vorarlberg in Dornbirn statt. Das Programm ist eine interessante Mischung aus geplanten Vorträgen und offenen Slots (Barcamp Style).

Eine unabhängige, offene und kollaborative Standortbestimmung jenseits des Einflusses großer PM-Organisationen ist unser Ziel. Gängige Standards sind für uns nur eine Facette des immer vielfältiger werdenden PM-Kosmos. Spannend wird es dort, wo die klassische Lehre im (scheinbaren) Gegensatz zu neuen Strömungen steht. Das PM-Camp schlägt eine Brücke zwischen (scheinbar) widerstrebenden Aspekten des gelebten Projektmanagements

Spannend wird sicherlich die Marcus Raitner (u.a.) begonnene Diskussion rund um Open-PM. Dahinter versteckt sich eine Idee, eine Alternative zu GPM und PMI zu etablieren.

Freue mich auf die Vorträge, aber ganz besonders auf die Diskussionen mit den anderen Teilnehmern!

Neuigkeiten zum PMCamp können via RSS und Twitter (PMCamp11) verfolgt werden.

Projektvermittlungsplattformen

Heute ein Gastbeitrag von Wojciech Dziedzic (twago), der sich mit der Nützlichkeit von Portalen für virtuelle Teams beschäftigt. Diese Art von Portalen ist sehr hilfreich beim Outtasking und mit zunehmender Erfahrung der Nachfrager können auch komplette Projekte von virtuellen Teams abgewickelt werden.

Wojciech beschreibt dieses Thema natürlich am Beispiel der Projektplattform twago etwas genauer.

Wie man heutzutage ein virtuelles Team erstellt

Noch vor einem Jahrzehnt war für viele unvorstellbar die Arbeit in Projekten komplett online zu organisieren und durchzuführen. Auch damals gab es natürlich Freelancer, die auf verschiedene Weisen ihre Aufträge akquirieren und durchführen konnten. Erst die Entwicklung des Internets und die rapide Steigung der Anzahl der Internetnutzer haben jedoch den Alltag des Freelancings stark verändert. Heutzutage können freie Mitarbeiter neben den traditionellen Methoden auch verstärkt die modernen Medien, wie zum Beispiel das Internet zur Suche nach Projekten, nutzen. Die Online-Welt bietet den Freelancern viele Möglichkeiten, neue Aufträge zu finden. Den traditionellen Jobanzeigen aus den Tageszeitungen entsprechen die Online Jobbörsen. Auch gibt es verschiedene themenspezifische Foren und Business-Netzwerke wie XING und LinkedIn, in denen man neue Kontakte knüpfen und aktiv nach neuen Aufträgen suchen kann. Eine weitere  Möglichkeit bieten Projektvermittlungsplattformen wie zum Beispiel twago, elance.com oder odesk.com. Dort haben Freelancer die Chance sich auf international ausgeschriebenen Projekten zu bewerben und den Auftraggeber von sich zu überzeugen.

Continue reading

AgileEE2011: Videos der Keynotes online

Die wichtigsten Vorträge der Agile Eastern Europe 2011 werden jetzt nach und nach ins Netz gestellt. Die Videos sind alle sehr gelungen und die Präsentationen sind ebenfalls abrufbar.

Neben den Keynotes von Alistair Cockburn (Effective Software Development In The 21st Century: The New Face Of Software Engineering), J. B. Rainsberger (The Extreme Decade: Progress, Pain, Paradox”) und Jurgen Appelo (“How to Change the World”) jetzt auch die Keynote von

Elisabeth Hendrickson (Blog).

Ihre Session mit dem Titel "Agile Testing, Uncertainty, Risk, and Why It All Works" ist deshalb so interessant, da sehr eindrücklich der Wert von kurzer Zyklen und echten Auslieferungen erläutert wird.

Die Argumentation ist in etwa wie folgt:

  • No roll out to real customers –> Speculation build up –> big tank of toxic stuff
  • Speculation we are basing our decisions on
  • Fact is: Empirical Evidence trumps Speculation. Every. Single. Time.

 

Keynote by Elisabeth Hendrickson from AGILEEE on Vimeo.

Es gibt noch viele weitere Anregungen in dem Talk, weshalb ich empfehle das Video und die Präsentation in Ruhe anzusehen.

Technische User Stories

Das letzte Treffen der SCRUM User Group Karlsruhe hatten das Product Backlog als Thema.

Es dauerte nicht lange, bis auch darüber diskutiert wurde, ob Dinge, die keine User Stories sind, in ein Product Backlog gehören. Dies ist nicht ungewöhnlich – an der Frage, ob es technische Stories in einem Scrum Product Backlog geben darf scheiden sich bekanntlich die Geister.

Ich schaue mir das Hin- und Her jetzt mehr als 6 Jahre an und ehrlich gesagt – mich langweilt es. Die einen verkaufen den Ansatz “nur Kundenanforderungen im Backlog”, die anderen beharren darauf, dass auch technische Themen explizit im Backlog zu platzieren sind.

Die einen sagen “technische Themen müssen autmatisch miterledigt werden”, die anderen weisen darauf hin, dass dies bei vielen Themen nicht möglich ist.

Continue reading

Erinnerung: Treffen SCRUM User Group Karlsruhe am 5.10.

Eine kurze Erinnerung an das Treffen der SCRUM User Group Karlsruhe am 5.10.

Anmelden via EVENT in XING.

Beginn: 05.10.2011, 20:00
Ort: Restaurant Großer Kurfürst, Sophienstrasse 80, 76135 Karlsruhe

Thema dieses Mal: WorldCafé zum Thema “Unser Product Backlog”.
“Wir erleben täglich Fragen nach Backlogtools, Granularität, Ausrichtung auf PO oder eher auf Teambedürfnisse,… ”

Wichtig: Wer etwas essen möchte, sollte spätestens 19:30 Uhr im Restaurant sein, da für das WorldCafe die Tische gebraucht werden.

 

AGILE since 2002

Wenn man mich fragt, seit wann ich mit agilen Methoden Erfahrungen sammle, ist meine Antwort meist “so ab 2004″.

Nun, dies ist nicht ganz richtig.

2003 – ERSTE SIG IN KARLSRUHE ZUM THEMA “AGILE”

Bereits ab 2002 waren Themen rund um Agilität (und hier besonders XP) etwas, was meine Interesse wecken konnte. imageMitte 2003 habe ich schließlich mit ein paar weiteren “Early Adopters” (u.a. Ilja Preuss, Malte Finsterwalder, Johanness Link, …) eine Special Interest Group in Karlsruhe gegründet: “Methoden der agilen Softwareentwicklung” (KAgile).

Diese Karlsruher Gruppe war eine Zeit lang recht aktiv, es gab einige sehr interessante Treffen zu den unterschiedlichsten Themen rund um “Agile”. Ende 2005 ging aus verschiedenen Gründen die Aktivität zurück und mittlerweile wurde die Gruppe de facto durch die viel später gegründete “SCRUM User Group Karlsruhe” abgelöst.

Continue reading

AgileEE 2011 Lightening Talk – Definition of Ready available

Last week we have been at the AgileEE 2011 conference in Kiev. There we met a lot of interesting people and had a great time learning new concepts, having a lot of interesting discussions.

 

image

On Saturday I gave a short lightening talk about “Definition of READY”. I didn’t like my performance on the stage but I got some positive feedback from Oleksiy Rezchykov in his blog post where he recommends my lightening  talk.

Another article with positive feedback for my Lightening Talk can be found at ConfRadar:

Felix Russel did a good job reminding about the “definition of ready” and the time each product owner should spend on preparing stories before the team can actually swarm around them. It was one of the lighting talks during the second day, that I attended.

 

The slides are available via Slideshare: