SLM: Agile Antipatterns

Ein sehr unterhaltsames Video wie ein Scrum Master nicht arbeiten sollte findet ihr hier:

“Sh*t bad Scrum Masters Say”

Hier ein paar Auszüge:

    • “Awsome guys! This was our fastest daily standup – it was only 40 minutes! Yeah!”
    • Manager –> Scrum Master: “I was reading about Scrum – Scrum is about going faster! What is taking so long?!”
    • “There is no way that this story is a 13 – it’s more like a 2!”

Interessant dabei ist, dass wohl jeder von uns auch schon das eine oder andere Mal diese Fehler begangen hat.

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Ein ähnliches Video über ein fragwürdiges Daily habe ich schon 2008 verlinkt

 

AgileEE2011: Videos der Keynotes online

Die wichtigsten Vorträge der Agile Eastern Europe 2011 werden jetzt nach und nach ins Netz gestellt. Die Videos sind alle sehr gelungen und die Präsentationen sind ebenfalls abrufbar.

Neben den Keynotes von Alistair Cockburn (Effective Software Development In The 21st Century: The New Face Of Software Engineering), J. B. Rainsberger (The Extreme Decade: Progress, Pain, Paradox”) und Jurgen Appelo (“How to Change the World”) jetzt auch die Keynote von

Elisabeth Hendrickson (Blog).

Ihre Session mit dem Titel "Agile Testing, Uncertainty, Risk, and Why It All Works" ist deshalb so interessant, da sehr eindrücklich der Wert von kurzer Zyklen und echten Auslieferungen erläutert wird.

Die Argumentation ist in etwa wie folgt:

  • No roll out to real customers –> Speculation build up –> big tank of toxic stuff
  • Speculation we are basing our decisions on
  • Fact is: Empirical Evidence trumps Speculation. Every. Single. Time.

 

Keynote by Elisabeth Hendrickson from AGILEEE on Vimeo.

Es gibt noch viele weitere Anregungen in dem Talk, weshalb ich empfehle das Video und die Präsentation in Ruhe anzusehen.

AgileEE 2011 Lightening Talk – Definition of Ready available

Last week we have been at the AgileEE 2011 conference in Kiev. There we met a lot of interesting people and had a great time learning new concepts, having a lot of interesting discussions.

 

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On Saturday I gave a short lightening talk about “Definition of READY”. I didn’t like my performance on the stage but I got some positive feedback from Oleksiy Rezchykov in his blog post where he recommends my lightening  talk.

Another article with positive feedback for my Lightening Talk can be found at ConfRadar:

Felix Russel did a good job reminding about the “definition of ready” and the time each product owner should spend on preparing stories before the team can actually swarm around them. It was one of the lighting talks during the second day, that I attended.

 

The slides are available via Slideshare:

Agile Breakfast Konstanz: Folien für "Definition of READY"–Vortrag verfügbar

Es hat mehr als einen Monat gedauert aber endlich bin ich dazu gekommen, die Folien für mein Vortrag "Definition of READY – Wann kann’s endlich losgehen?" online zu stellen.

Die PDF-Version kann hier herunter geladen werden:

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Viel Spaß beim lesen. Über Feedback freue ich mich natürlich!

 

Meinen nächsten Vortrag mit dem Titel "Traditionelles Projektmanagement und Scrum – Wie Feuer und Wasser?" halte ich auf dem diesjährigen Scrum Day.

Buch: Geschichten vom Scrum

“Geschichten von Scrum “ ist ein in Märchenform geschriebenes Buch von Holger Koschek. Die Gastauthorin Linda Siering wollte einen Blick darauf werfen, ist “hängen geblieben”, um dann folgende Zusammenfassung zu schreiben:

„Geschichten vom Scrum“ (Holger Koschek)

Wer Scrum noch nicht kennt und Märchen liebt, dem kann man die „Geschichten vom Scrum: Von Sprints, Retrospektiven und agilen Werten“  von Holger Koschek ans Herz legen.

Im Wieimmerland werden das Großväterchen, Aschenputtel, Hexe, Geist und Ritter Magnolius vom König beauftragt, die „beste und flexibelste Drachenfalle aller Zeiten“ zu bauen. Unterstützt werden Sie dabei vom Prinz (als Scrum Master). Auch wenn es sich um ein altes Königreich handelt, so sind die genutzten Methoden fortschrittlich, weil agil.

Mittels dem Einhorn Bumaraia (Scrum Coach) lernt das Team die wichtigsten Scrum-Artefakte kennen (einen festen Zeitrahmen, gemeinsame Scrum-Meetings und Selbstorganisation). Über den Zeitraum von 7 Sprints (1 Sprint entspricht einem Monat) soll laut König die gewünschte Drachenfalle gebaut werden.

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Vortrag: “Definition of Ready–wann kann’s endlich losgehen?”

Zur Zeit bin ich als Scrum Coach / Interims Scrum Master in einem Unternehmen in der Bodenseeregion (Konstanz/Kreuzlingen) tätig. Kürzlich konnte ich das erste Mal am Agile Breakfast in Konstanz teilnehmen.

Auf dem nächsten Agile Breakfast werde ich einen Vortrag zum Thema “Definition of Ready – wann kann’s endlich losgehen?” halten. Den meisten ist die “Definition of Done”, kurz “DoD” bekannt, während die “Definition of Ready” (“DoR”) noch relativ wenig diskutiert wird. Dies hat verschiedene Gründe, je nach organisatorischem Umfeld birgt die DoR auch einiges an Konfliktpotential.

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Buch: Agile Entwicklungspraktiken mit Scrum

Agile Entwicklungspraktiken mit Scrum

Herausgegeben von Roman Pichler und Stefan Roock mit Beiträgen von Andreas Havenstein, Johannes Link, Bernd Schiffer, Martin Lippert, Alex Bepple, Jens Coldewey, Henning Wolf, Peter Friese und Jutta Eckstein.

“Agile Entwicklungspraktiken mit Scrum”, geschrieben von einigen der bekanntesten deutschen Verfechter agiler Entwicklungsprozesse, ist ein kompakter Überblick über wichtige Entwicklungspraktiken, die eine erfolgreich agile Projektdurchführung erst ermöglichen.

Einige der Praktiken empfinde ich als essentiell (Architekturvision, Continuous Integration) oder sehr wichtig (Refactoring, Inkrementeller Entwurf, Pair Programming und Collective Ownership), für andere empfinde ich lediglich eine gewisse Neugier (Dojos und Kata), was daran liegen mag, dass ich nicht mehr aktiv programmiere. In Summe enthält der vorgestellte Katalog für agile Entwickler wichtige Anregungen zur weiteren Professionalisierung. Dies ist wichtig, da nur mit professionellen und stets nach Verbesserung strebenden Entwicklern agile Prozesse funktionieren können.

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Agile Offshore – Can you hear me now?

“Can you hear me now”?” ist ein sehr gutes Webinar von Mark Rickmeier/ThoughtWorks, in dem die Schwierigkeiten von Projekten diskutiert werden, in denen Projektmitarbeiter weltweit verteilt sind und bei denen agile Methoden der Softwareentwicklung eingesetzt werden:

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http://securerespond.com/thoughtworks/offshorewebinar/

 

Ansehen lohnt sich auf jeden Fall!

Zunächst geht er auf die grundlegenden Herausforderungen bei verteilten Projekten ein: Kommunikation, Beziehungen, Vertrauen. Um diese Herausforderungen meistern zu können, müssen entsprechende organisatorische Maßnahmen ergriffen werden. Ich möchte hier jedoch einen kommentierten Auszug aus der Liste der empfohlenen Tools geben, die helfen verteilte Projekte erfolgreich durchführen zu können.

Communication Tools

Instant Messaging (IM)

IM Tools dienen zum schnellen (synchronen) Austausch von Informationen. Man sieht, wann jemand verfügbar ist und schnelle – oft informelle – Chats sind möglich. Sehr gut geeignet auch als Fallback bei Telefonkonferenzen. Ausgesprochene Empfehlung: Camp Fire.

  • Anmerkung: Ich persönlich nutze gerne Google Talk, da hier keine Installation nötig ist, weil ein einfaches Web-Interface existiert. Zudem ist ein GMail-Account weit verbreitet.

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