Scrum Team in a Box

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Sitzt man unschuldig am Schreibtisch und kritzelt vor sich hin … schon gibt’s ein Scrum Team im Kästchen … oder Hamsterrad? ;-)

Scrum Team in a Box

Scrum Team in a Box

Hausaufgaben:

  • Bitte die Rollen zuordnen
  • Erklären welche Prozesse/Meetings fehlen
  • Warum taucht nur eine Liste und nicht zwei auf?

 

Tauchen und Agilität

Seit einiger Zeit tauche ich als Sporttaucher. Nicht besonders professionell aber immer mal wieder. Nicht nur als Schönwettertaucher (Ägypten) sondern auch im Trüben (deutsche Seen, 30 cm Sicht).

Mathis Christian scheint auch zu tauchen und nutzt dies als Einstieg zu seinem Artikel “Schätztauchen”.

Soweit so gut, allerdings stören mich ein paar Details.

Er schreibt:

“In dem Boot auf dem Roten Meer in Ägypten, kurz vor meinem allerersten Tauchgang [..]”

Es ist doch sehr unüblich den ersten Tauchgang von einem Boot zu unternehmen. Selbst wenn man bereits etwas Taucherfahrung hat, so sollte doch ein Checkdive in flachem Wasser stattfinden. Naja, manche mögen das Risiko …

“habe ich nicht mit meinem Tauchlehrer diskutiert, ob es die richtige Methode ist, auf die Innenseite der Taucherbrille zu spucken und meinen Speichel zu verteilen. Damit sie nicht beschlägt, während ich mich in 25 m Tiefe befinde und ich dann blind herumschwimme. Mein Tauchlehrer hat lediglich die kurze Anleitung gegeben, ist abgetaucht und … ich habs einfach gemacht.”

OK, übertragen wird das auf unser Geschäft: In einem Projekt in dem potentiell Leben auf dem Spiel stehen (25m unter Wasser!) wird eine grundlegende Entwicklungspraktik (Spucke in Brille!) nicht verstanden und auch nicht hinterfragt. Man vertraut blind dem Senior-Supervisor-Manager-Mentor-Specialist Zwinkerndes Smiley. Aha.

Wäre es nicht sinnvoll gewesen die Praktik in einem kleinen Projekt (-> Schwimmbecken) einmal auszuprobieren und selbst Erfahrungen damit zu sammeln?

Und warum kennt man die grundlegende Entwicklungspraktik (Spucke in Brille!!!!) nicht? Vielleicht ist man noch nicht erfahren genug für die große Aufgabe (25m unter Wasser!!!)? Nicht ohne Grund bleiben Tauchtiefen unterhalb von 18/20m Neulingen, die lediglich den Einstiegstauchkurs hinter sich haben, verschlossen.

War das überhaupt ein Tauchlehrer – ähm ich meine “Senior-Supervisor-Manager-Mentor-Specialist?

Der Rest vom Artikel ist gut – Magic Estimation, Unsicherheit zulassen, Erkenntnisse gewinnen, Diskussion der Themen im Vorfeld.

Aber bitte, bitte … keine Harakiri-Tauchstory als Einstieg Zwinkerndes Smiley

Achja: Es gibt natürlich auch andere Mittelchen als Spucke. Aber das ist ja schon wieder zu viel Tooling Zwinkerndes Smiley

 

So, genug gemeckert!

Java – der Film

Am Donnerstag findet in Stuttgart das 13. Java Forum Stuttgart statt. Zur Einstimmung, Einschwörung, Indoktrination, Motivation und für Lachkrämpfe sei folgendes Schulungsvideo für Java Experten empfohlen:

Aber Achtung! Java kann tödlich sein ;-)

BTW: Jemand Lust auf eine BoF-Session zum Thema “Scrum aus Entwicklerperspektive – die bessere Welt?”?

Sequenzdiagramme im Netz – Beispiel Angebotsprozess

Sequenzdiagramme sind hilfreich, um Abläufe und daran beteiligte Akteure zu visualisieren. Als Teil der UML werden Sequenzdiagramme von diversen Modellierungswerkzeugen unterstützt.

Vor einiger Zeit bin ich auf einen netten Dienst im Internet gestoßen: WebSequenceDiagrams.com. Aus einer einfachen textuellen Beschreibung werden Sequenzdiagramme erstellt.

Beispiel: Angebotsprozess in Unternehmen

Der Angebotsprozess in den meisten Unternehmen lässt sich ebenfalls in einem Sequenzdiagramm visualisieren. An dieser Stelle geht mein Dank an Andreas L., der meine rudimentäre Skizze des Prozesses in eine umfassende und universell gültige Beschreibung des Angebotsprozesses überführt hat. Andreas, wolltest Du nicht schon länger den einen oder anderen Artikel schreiben? Dann könnte das Niveau dieses Blogs endlich wieder steigen! ;-)

Here we go:

Kunde->Vertrieb:Anfrage
Vertrieb->Projektmanagement:Abschaetzung
Projektmanagement->Entwicklung:Abschaetzung
Entwicklung->Projektmanagement:Keine Zeit
Projektmanagement->Vertrieb:Keine Zeit
Vertrieb->Projektmanagement:Abschaetzung jetzt!
Projektmanagement->Entwicklung:Abschaetzung jetzt!
Entwicklung->Projektmanagement:Abschaetzung geraten
Projektmanagement->Vertrieb:Abschaetzung geraten
Vertrieb->Projektmanagement:Zu Teuer
Entwicklung->Projektmanagement:Keine Leute
Qualitaets-\nmanagement->Projektmanagement:Zu Schlecht
Senior\nManagement->Projektmanagement:Alles ganz einfach
Projektmanagement->Vertrieb:Funktioniert so nicht
Vertrieb->Projektmanagement:Ist strategisch!
Projektmanagement->Vertrieb:Na dann!
Vertrieb->Vertrieb:Kaffeesatz
Vertrieb->Kunde:Kein Problem!

 

Das Ergebnis ist ein Sequenzdiagramm, hier im Stil “napkin” gehalten:

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Endlich neue Videos von Simon’s Cat

Wie bereits die letzen Male (1, 2) geschrieben: Wer die Reihe “Simon’s Cat” nicht kennt, der hat bisher etwas verpasst.

In den letzten Monaten sind zwei neue unterhaltsame Videos hinzugekommen. Viel Vergnügen:

Simon’s Cat ‘Fly Guy’

Unser Held die Kampf-Katze!

 

Simon’s Cat ‘Hot Spot’

 

Ein Buch (“Simons Katze”) mit der frechen Katze gibt es mittlerweile auch schon …

UmptyFraz und was sonst so passiert …

Ordnung hilft Fokus zu gewinnen. Dies ist wohl ein Grund, weshalb aus Japan die Nachricht kommt, dass die Belegschaft in schlechten Zeiten bitte morgens etwas früher kommt und selbst aufräumt.

In der heutigen Zeit gibt es neben der “echten” Welt eben auch die virtuelle – und diese muss ach aufgeräumt werden. Aus diesem Grund habe ich vor einiger Zeit meine Festplatte aufgeräumt.

Dabei ist mir aufgefallen wie viel UmptyFraz ich schon mitgemacht habe. Die zwei populärsten Hypes sind sicherlich Model Driven Architecture (MDA) und das ganze Geschrei um die agilen Methoden ;-)

Am Schluss bleien doch immer die gleichen Anforderungen aus der IT-Industrie:

“Wanted: Young, skinny, wirey fellows not over 18. Must be expert riders willing to risk death daily. Orphans preferred. Wage $25 per week.”

– Pony Express advertisement, 1860  (via After the Goldrush von Steve McConnell)

Es gibt ja auch Evangelisten, die Teilzeitarbeit kritisieren. Nein, diesmal verlinke ich nicht.

 

Wie auch immer, zu MDA habe ich einen recht kritischen Foliensatz von mir gefunden, in dem ich auf die Schwächen des Ansatzes hingewiesen habe (“wo ist eigentlich mein Debugger hin?”). Leider ist dieser nie fertig geworden. Auf jeden Fall gefällt mir heute noch eine Folie, die ebenfalls Punkte aus “After the Goldrush: Essays on the Profession of Software Engineering (Best Practices)” enthält:

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Hmmm,

  • Can the innovation be misapplied?
  • Must the innovation be applied in its entirety to realize significant benefits?