Java Forum Stuttgart 2010 – Retro

Das Java Forum Stuttgart 2010 war auch dieses Mal eine sehr interessante Veranstaltung. Nicht nur wegen den Vorträgen sondern vor allem auch wegen den vielen Diskussionen dazwischen. Mittlerweile sind es jedoch so viele Teilnehmer (~1200), dass man sich nicht mehr automatisch über den Weg läuft.

Herzlichen bedanken möchte ich mich bei den Teilnehmern der BOF-Session “SCRUM – Himmel oder Hölle (aus Entwicklersicht)?”! Die Diskussionen waren spannend und ich glaube, dass jeder Teilnehmer neue Ideen und Eindrücke mitgenommen hat.

BTW, ein Bild unserer BOF-Session hat es auf die “Titelseite” geschafft ;-)

Java – der Film

Am Donnerstag findet in Stuttgart das 13. Java Forum Stuttgart statt. Zur Einstimmung, Einschwörung, Indoktrination, Motivation und für Lachkrämpfe sei folgendes Schulungsvideo für Java Experten empfohlen:

Aber Achtung! Java kann tödlich sein ;-)

BTW: Jemand Lust auf eine BoF-Session zum Thema “Scrum aus Entwicklerperspektive – die bessere Welt?”?

Agile Offshore – Can you hear me now?

“Can you hear me now”?” ist ein sehr gutes Webinar von Mark Rickmeier/ThoughtWorks, in dem die Schwierigkeiten von Projekten diskutiert werden, in denen Projektmitarbeiter weltweit verteilt sind und bei denen agile Methoden der Softwareentwicklung eingesetzt werden:

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http://securerespond.com/thoughtworks/offshorewebinar/

 

Ansehen lohnt sich auf jeden Fall!

Zunächst geht er auf die grundlegenden Herausforderungen bei verteilten Projekten ein: Kommunikation, Beziehungen, Vertrauen. Um diese Herausforderungen meistern zu können, müssen entsprechende organisatorische Maßnahmen ergriffen werden. Ich möchte hier jedoch einen kommentierten Auszug aus der Liste der empfohlenen Tools geben, die helfen verteilte Projekte erfolgreich durchführen zu können.

Communication Tools

Instant Messaging (IM)

IM Tools dienen zum schnellen (synchronen) Austausch von Informationen. Man sieht, wann jemand verfügbar ist und schnelle – oft informelle – Chats sind möglich. Sehr gut geeignet auch als Fallback bei Telefonkonferenzen. Ausgesprochene Empfehlung: Camp Fire.

  • Anmerkung: Ich persönlich nutze gerne Google Talk, da hier keine Installation nötig ist, weil ein einfaches Web-Interface existiert. Zudem ist ein GMail-Account weit verbreitet.

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Termin: Entwicklertag & JFS2010 (Mitfahrgelegenheit)

Karlsruher Entwicklertag 2010

Nächste Woche findet der mehrtägige Entwicklertag ;-) in Karlsruhe statt. Genauer:

23.06.2010 – Agile Day mit der Keynote von Ken Schwaber “The State of Scrum”
24.06.2010 – Conference Day (Keynote: Dr. Peter Hruschka: “3 Schlüsselrollen im Projekt”)25.06.2010 – VKSI Day (Keynote: Prof. Stefan Tai (KIT), Prof. Jörn Müller-Quade (KIT))

Zuvor gibt es noch Tutorial Days (21./22.6.)

Teilnehmen werde ich am Agile Day und am VKSI Day. Dazwischen muss ich mich meinen diversen Projektaufgaben widmen.

 

Java Forum Stuttgart 2010

Am 1.7. findet das Java Forum Stuttgart statt, ich nehme teil, um mein Netzwerk zu pflegen und wie immer einen Überblick über den aktuellen Stand in der Java-Welt zu bekommen. Als leitender Projektleider braucht es solche Veranstaltungen, damit man nicht in die irre Welt des Top-Management abgleitet ;-)

Hinweis: Ich werde am 1.7. mit dem Auto morgens von Karlsruhe nach Stuttgart und abends zurück fahren. Hier gibt es noch mehrere Mitfahrgelenheiten! Einfach melden!

CeBIT 2010

Heute beginnt offiziell die CeBIT 2010. Ab morgen werde ich mir nach Jahren (Jahrzehnten?) der Abstinenz mal wieder die CeBIT für ein paar Tage ansehen. Neben den interessanten Angeboten der Ausstelle gibt es auch interessante Vorträge.

Leider ist es nicht leicht hier einen Überblick zu bekommen und zu behalten. Die offizielle Web-Seite der CeBIT ist zumindest keine große Hilfe dabei. Ich versuche mir zumindest eine spannende Melange aus aktuellen Themen zu erstellen (Technologie, Softwareentwicklung, Prozesse, Marketing, Hardware).

Falls jemand von euch Mittwoch – Samstagmittag auf der CeBIT ist und über agile Softwareentwicklung, Projektmanagement oder Sourcing mit mir diskutieren möchte, dann einfach melden.

Sequenzdiagramme im Netz – Beispiel Angebotsprozess

Sequenzdiagramme sind hilfreich, um Abläufe und daran beteiligte Akteure zu visualisieren. Als Teil der UML werden Sequenzdiagramme von diversen Modellierungswerkzeugen unterstützt.

Vor einiger Zeit bin ich auf einen netten Dienst im Internet gestoßen: WebSequenceDiagrams.com. Aus einer einfachen textuellen Beschreibung werden Sequenzdiagramme erstellt.

Beispiel: Angebotsprozess in Unternehmen

Der Angebotsprozess in den meisten Unternehmen lässt sich ebenfalls in einem Sequenzdiagramm visualisieren. An dieser Stelle geht mein Dank an Andreas L., der meine rudimentäre Skizze des Prozesses in eine umfassende und universell gültige Beschreibung des Angebotsprozesses überführt hat. Andreas, wolltest Du nicht schon länger den einen oder anderen Artikel schreiben? Dann könnte das Niveau dieses Blogs endlich wieder steigen! ;-)

Here we go:

Kunde->Vertrieb:Anfrage
Vertrieb->Projektmanagement:Abschaetzung
Projektmanagement->Entwicklung:Abschaetzung
Entwicklung->Projektmanagement:Keine Zeit
Projektmanagement->Vertrieb:Keine Zeit
Vertrieb->Projektmanagement:Abschaetzung jetzt!
Projektmanagement->Entwicklung:Abschaetzung jetzt!
Entwicklung->Projektmanagement:Abschaetzung geraten
Projektmanagement->Vertrieb:Abschaetzung geraten
Vertrieb->Projektmanagement:Zu Teuer
Entwicklung->Projektmanagement:Keine Leute
Qualitaets-\nmanagement->Projektmanagement:Zu Schlecht
Senior\nManagement->Projektmanagement:Alles ganz einfach
Projektmanagement->Vertrieb:Funktioniert so nicht
Vertrieb->Projektmanagement:Ist strategisch!
Projektmanagement->Vertrieb:Na dann!
Vertrieb->Vertrieb:Kaffeesatz
Vertrieb->Kunde:Kein Problem!

 

Das Ergebnis ist ein Sequenzdiagramm, hier im Stil “napkin” gehalten:

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Termine: Indescon X-Table Dinner in Karlsruhe & Scrum User Group Karlsruhe

Demnächst gibt es wieder ein paar interessante Termine in Karlsruhe.

Here we go:

29.01.2010, 18:00-20:00 Uhr: Indescon X-Table Dinner in Karlsruhe

Restaurant Punjab, Amalienstraße 46, 76133, Karlsruhe

Treffen der indisch-deutschen IT-Community. Ziel ist es, dass Kontakte zwischen regionalen Softwareeunternehmen, Indescon-Mitgliedern und indischen IT-Experten geknüpft werden.

Termin bei Xing: https://www.xing.com/events/indescon-table-dinner-karlsruhe-439618

 

03.02.2010, 20:00–22:00 Uhr: Scrum User Group Karlsruhe

Großer Kurfürst, Sophienstraße 80, 76135 Karlsruhe

Thema diesmal: “Konflikte im agile Umfeld und wie geht ihr damit um?”

Termin bei Xing: https://www.xing.com/events/scrum-user-group-karlsruhe-453234

UmptyFraz und was sonst so passiert …

Ordnung hilft Fokus zu gewinnen. Dies ist wohl ein Grund, weshalb aus Japan die Nachricht kommt, dass die Belegschaft in schlechten Zeiten bitte morgens etwas früher kommt und selbst aufräumt.

In der heutigen Zeit gibt es neben der “echten” Welt eben auch die virtuelle – und diese muss ach aufgeräumt werden. Aus diesem Grund habe ich vor einiger Zeit meine Festplatte aufgeräumt.

Dabei ist mir aufgefallen wie viel UmptyFraz ich schon mitgemacht habe. Die zwei populärsten Hypes sind sicherlich Model Driven Architecture (MDA) und das ganze Geschrei um die agilen Methoden ;-)

Am Schluss bleien doch immer die gleichen Anforderungen aus der IT-Industrie:

“Wanted: Young, skinny, wirey fellows not over 18. Must be expert riders willing to risk death daily. Orphans preferred. Wage $25 per week.”

– Pony Express advertisement, 1860  (via After the Goldrush von Steve McConnell)

Es gibt ja auch Evangelisten, die Teilzeitarbeit kritisieren. Nein, diesmal verlinke ich nicht.

 

Wie auch immer, zu MDA habe ich einen recht kritischen Foliensatz von mir gefunden, in dem ich auf die Schwächen des Ansatzes hingewiesen habe (“wo ist eigentlich mein Debugger hin?”). Leider ist dieser nie fertig geworden. Auf jeden Fall gefällt mir heute noch eine Folie, die ebenfalls Punkte aus “After the Goldrush: Essays on the Profession of Software Engineering (Best Practices)” enthält:

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Hmmm,

  • Can the innovation be misapplied?
  • Must the innovation be applied in its entirety to realize significant benefits?