PMCampRM 2014 – Start am Donnerstagabend

Es ist soweit: Das diesjährige PMCampRM (Rhein Main) beginnt mit einer kleinen Abendveranstaltung am Donnerstagabend. Freitag und Samstag laufen dann die offiziellen Tage.

Warum ist ein PMCamp so interessant? Weil meiner Erfahrung nach dort Experten zusammen kommen, die sich bestens an der Schnittstelle “klassisches Projektmanagement” und “Agile Vorgehensweise” auskennen und sich nicht einer festen “Lehre” (Leere?) verschrieben haben.

Das PMCampRM findet dieses Jahr zum 2. Mal statt und ist ein erfolgreicher Ableger des legendären PMCamp in Dornbirn (vgl. auch den Artikel PMCamp 2011).

Wer noch Tickets braucht:

 

Scaled Agile – SAFe / Scaled Agile Framework

Auf AgileRescue gibt es von mir eine kurze Zusammenfassung zum Scaled Agile Framework (SAFe):

Das Interesse am Scaled Agile Framework nimmt schnell zu. Für ein “einfaches” Webinar von Dean Leffingwell, haben sich in kurzer Zeit 900 Personen aus aller Welt angemeldet!

Für Diskussionen rund ums SAFe gibt es auf Google+ die Community “SAFeDACH:

Wir treffen uns im Juni für einen Austausch im Rahmen des kommenden Scrum Days 2013 in Berlin.

 

Auf LinkedIn gibt es jetzt (endlich) von der ScaledAcademy eine offene Diskussiongruppe zum SAFe:

 

 

 

 

PM Camp 2012

Nächste Woche beginnt mit dem PM Camp 2012 in Dornbirn eine der interessantesten Veranstaltungen rund um Projektmanagement dieses Jahr.

Bereits letztes Jahr war es eine Freude daran teilzunehmen. Jede Menge interessanter Diskussionen und auch eine Veranstaltung auf der Vertreter von agilen und traditionellen Projektmanagementansätzen einen intensiven und offenen Austausch pflegen.

Das letztjährige PM Camp war zudem für openPM – der offenen, freien und verbandsübergreifenden Plattform für Projektmanagement – ein entscheidender Impuls. Ich bin gespannt, welches Fazit nach einem Jahr openPM auf dem diesjährigen PMCamp gezogen wird.

Da ich mit dem PKW anreise noch der Hinweis: Ich habe noch Platz für Mitfahrer. Meine Strecke führt mich am Donnerstag von Frankfurt über Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart und Ulm (?) nach Dornbirn. Zurück geht es am Samstag zunächst nach München.

Was auf dem PMCamp passiert kann auch in Twitter verfolgt werden. Das ensprechende Tag lautet “#pmcamp12“.

 

Was ist das Problem mit unseren Unternehmen?

Gestern hat mich Konstantin auf das Stoos Network (Twitter: #stoos) hingewiesen: Im Januar 2012 hat sich eine Gruppe von 21 Personen aus unterschiedlichen Bereichen und von vier Kontinenten im schweizerischen Stoos getroffen, um  darüber zu diskutieren, was in unserem Wirtschaftssystem und besonders in unserer Führungskultur schief läuft und wie Alternativen aussehen.

Reflecting on leadership in organizations today, we find ourselves in a bit of a mess. We see reliance on linear, mechanistic thinking, companies focusing more on stock price than delighting customers, and knowledge workers whose voices are ignored by the bosses who direct them. All these factors are reflected in the current economic crisis, increased inequity, bankruptcies and widespread disillusionment.

Interessant ist auch eine Grafik (“What is the problem?“) die im Rahmen einer Session entstanden ist, die der Frage nachging, warum Unternehmen sich ändern müssen. Probleme und deren Ursachen und Wirkungen aufeinander werden in der Grafik übersichtlich visualisiert. Nicht mit jedem Punkt bin ich einverstanden, es riecht hier und da auch nach zu starker Vereinfachung und müsste erläutert werden (ist auch “work in progress”).

Das Thema habe ich schließlich am Frühstückstisch aufgegriffen und meine Frau hat es prägnant zusammen gefasst:

Heute ist das Schicksal des Führungspersonals nicht mehr mit dem des Unternehmen und dem der einfachen Angestellten verbunden.

Dadurch, dass es jederzeit möglich ist, dass sich die Schicksale von Entscheidungsträgern und Ausführenden trennen, müssten Nachhaltigkeit und das Einhalten eines ethisch-moralischen Wertesystems explizit als Ziele definiert werden, an denen das Führungspersonal streng gemessen wird.

Nachhaltigkeit ist jedoch beispielsweise in der heutigen Welt als Ziel schwierig zu formulieren (Nachhaltigkeit in welchem Kontext? Unternehmen? Region? Nation? Kontinent? Welt? …). Gleiches gilt für viele ethische Grundsätze, die für ein weltweit operierendes Unternehmen gelten sollen. Deshalb unterbleibt dies häufig oder es wird nur mit nutzlosen Floskeln im Rahmer der Corporate Governance gearbeitet. Die intrinsische Motivation entfällt, die extrinsische ist nicht zielgerichtet.

Das Ergebnis ist ein zunehmender Selbstbezug des Führungspersonals. Es werden Entscheidungen getroffen, die schnelle Gewinne versprechen und die Nachhaltigkeit wird ausgeblendet (“Nicht mehr mein Problem”).