Die dunkle Seite von Scrum

Ich glaube, dass Scrum als moderner iterativ-inkrementeller Softwareentwicklungsansatz der auf Werten beruht ein großes Potential für langfristige Produktivitätssteigerungen besitzt.

Aber “reines” Scrum funktioniert nicht überall. Und “reines” Scrum hat – wie andere “reine Lehren” auch – viele “dunkle” Seiten.

Selbst Evangelisten wie Ken Schwaber gehen auf Probleme bei Einführung von Scrum in Unternehmen ein. Einige der Punkte aus “The Enterprise and Scrum” von Ken möchte ich aus einer eher skeptischen Perspektive kommentieren.

Aus Part I, “Adopting Scrum”:

Staff turnover will occur

Ja, manche Personen möchten nicht mehr Verantwortung und mehr Freiheit. Manche Angestellten arbeiten, um Geld zu verdienen – nicht weil es sich um ihre Berufung handelt. Zugrunde liegt ein Vertragsverhältnis und ein Vertrauensverhältnis. Die Organisation möchte dies nun einseitig ändern. Widerstand wird die Folge sein, Kosten entstehen, Veränderung verlangsamt sich.

Conflict will occurimage

Veränderungen führen zu Konflikten. Sind alle darauf vorbereitet mit Konflikten richtig umzugehen? Hat die Organisation Antworten auf die Fragen die in den Gesprächen gestellt werden? Hat die Organisation die Kraft die Konflikte zu lösen? Meine Erfahrungen hier sind ernüchternd. Mir ist keine ältere Organisation bekannt, die gut mit Konflikten umgehen kann. Unternehmenspolitik spielt hierbei eine wichtige Rolle. Möchte man dies überwinden, so kostet dies Geld und Zeit. Oft müssen auch Personen im mittleren und höheren  Management ausgetauscht werden.

Product management’s job will change and will be harder

Klar, Scrum verschiebt die wirklich komplexen Entscheidungen dorthin, wo sie hingehören: Zum Management. Die wichtigsten Fragen sind: WAS will ich tun – und vor allem was will ich NICHT tun?

Dafür, dass diese Fragestellungen von zentraler Bedeutung sind, wird die Rolle des PO meiner Meinung nach zu wenig beachtet. Der gestiegenen Verantwortung steht im Allgemeinen leider keine gestiegene Entlohnung gegenüber. Im Grunde ein Verlustgeschäft für die betroffenen Manager – zumindest wenn man nur die finanziellen Aspekte betrachtet und eine mögliche gestiegene Motivation durch schnellere Ergebnisse vernachlässigt.

Meiner Erfahrung nach ist es aber auch häufig so, dass aus verwaltenden Produktmanager einfach verwaltende ProductOwner gemacht werden. Zu häufig ist der PO eben nicht er “Gold Owner” und damit geht viel Einflussmöglichkeit dieser Rolle verloren.

Engineering is accountable for quality

Eine Frage, die ich mir immer wieder stelle: Woher wissen die Techniker, was Qualität ist? Qualität muss im Kontext betrachtet werden. Eine Entwicklung für eine Messepräsentation muss nicht unbedingt wartbar oder performant sein. Für eine Software, die der Grundstein für ein Produkt ist, ist dies jedoch sehr wichtig. Zu oft erlebe ich in der Praxis, dass hier immer mit einem Maß gemessen wird. Technik ist nicht Business, Business soll aber die Richtung (“was”) vorgeben. Wenn Technik dann nur eine Art von Qualität liefern kann, dann ist dies zu teuer und es wird kein Geschäftswert generiert.

Compensation policies need to change

Damit wird Scrum zur Restrukturierungsmaßnahme im großen Stil. Viel Spaß mit dem Widerstand, auf den man treffen wird. Betriebsrat? Gewerkschaft? Sind die Manager wirklich so gut, diese Veränderungen an die Belegschaft zu verkaufen?

Jobs will change

Für Deutschland eine spannende Sache. Veränderung der Stellenbeschreibung bei Festangestellten. Vielleicht wollen diese ihre alte Position behalten und klagen dagegen? Nicht jeder ist mit den Veränderungen einverstanden. Mit Widerstand ist zu rechnen – wiederum muss mit Kosten und Verzögerungen gerechnet werden.

Management’s primary responsibility will shift from command to servant leadership

Das Management wird reduziert auf die Beseitigung von Hindernissen. Hier wird stets davon ausgegangen, dass Selbstorganisation funktioniert. Ich bezweifle dies. Leider sprechen meine Erfahrungen dagegen. Die meisten Teams, die ich kenne, denken zu technisch und zu sicherheitsorientiert. Zu langsam und damit unbezahlbar. Der Grund? Meist Überforderung in Form von Multi-Projekt-Abarbeitung und dauernde Veränderung des Fokus. Ja, ein Management-Problem. Ihr könnt aber sicher sein, dass das Management dies gerne lösen würde – aber nicht kann. Superheld Produktmanager (PO) scheitert an der Realität. Wer hätte das erwartet?

Trotz Selbstorganisation wird im Allgemeinen auch nur der Manager an die Wand gestellt. Single wrinkable neck eben.

Management turnover will occur

Für viele Manager ist der Deal mies: Mehr Verantwortung, mehr Stress und Druck. Weniger Einflussmöglichkeiten. Immer noch im Schussfeld, wenn es Probleme gibt – während die Entwicklung ziemlich geschützt ist. Naja, da kann man verstehen, dass der eine oder andere Manager eine Position vorzieht, in denen er mehr bewegen kann.

Fazit

Aus meiner Sicht sieht das Fazit so aus:

Mit Scrum werden die Defizite einer Organisation deutlich. Jede Organisation hat Defizite und Probleme. Was tun? Ken warnt davor, Scrum anzupassen – da dann die Probleme nicht beseitigt werden. Verständlich – aber auch realistisch? Vielleicht. Wenn man in der Lage ist die Kosten einer Einführung von Scrum (as from the book) zu bezahlen. Falls dies nicht der Fall ist, muss mit Kompromissen gearbeitet werden.

Sorry, wollte euch nicht den Tag vermiesen ;-)

Termin: Roundtable (FZI) Forschungszentrum-Informatik Karlsruhe "Near-/Offshore"

Ein weiterer Termin in Karsruhe zum Themengebiet um Near- und Offshore. Diesmal wird auch auf eine agile Projektdurchführung eingegangen.

03.02.2010, 18:30-20:30 Uhr, Schlosshotel Karlsruhe, Bahnhofplatz 2 , 76137, Karlsruhe, Germany

  • Dr. Nagi (POET Egypt) wird einen Vortrag halten zu: “Nearshore-Entwicklung und -Services mit agilen Methoden”
  • Dr. Mevius & Herr Stephan (FZI, Mitglied im Team ZIKS (http://www.ziks.de/)):
    “Projekterfahrungen mit internationalen, kollaborativen Softwareprojekten”
  • Ashant Chalasani, Vertreter des Indo-German Software Competence Network (http://indescon.org): “Kooperation zwischen indischen und deutschen Firmen in der IT-Branche: Nicht nur ein Einwegmodell!”

Interessenten können sich via XING registrieren:

Termine: Indescon X-Table Dinner in Karlsruhe & Scrum User Group Karlsruhe

Demnächst gibt es wieder ein paar interessante Termine in Karlsruhe.

Here we go:

29.01.2010, 18:00-20:00 Uhr: Indescon X-Table Dinner in Karlsruhe

Restaurant Punjab, Amalienstraße 46, 76133, Karlsruhe

Treffen der indisch-deutschen IT-Community. Ziel ist es, dass Kontakte zwischen regionalen Softwareeunternehmen, Indescon-Mitgliedern und indischen IT-Experten geknüpft werden.

Termin bei Xing: https://www.xing.com/events/indescon-table-dinner-karlsruhe-439618

 

03.02.2010, 20:00–22:00 Uhr: Scrum User Group Karlsruhe

Großer Kurfürst, Sophienstraße 80, 76135 Karlsruhe

Thema diesmal: “Konflikte im agile Umfeld und wie geht ihr damit um?”

Termin bei Xing: https://www.xing.com/events/scrum-user-group-karlsruhe-453234

Success Stories zu agilen Methoden beim Nearshoring gesucht

Agile als Mega-Trend

Agile Methode wie Scrum sind ein Mega-Trend und mittlerweile in der IT-Industrie weit verbreitet. Sie führen in vielen Fällen zu erstaunlich guten Ergebnissen: Mittels Fokussierung und den anderen Werten in Scrum können Verbesserungen in der Produktivität und Qualität erreicht werden, wie man sie früher nicht für möglich gehalten hat.

Wo früher basierend auf einem Wasserfall-Modell eine Vielzahl von schnell veralteten Dokumenten erzeugt wurden, werden heute Werte geschaffen und damit sowohl Auftraggeber als auch Auftragsnehmer gestärkt.

Ursprung in fokussierter Umgebung

Agile Methoden haben ihren Ursprung jedoch in einem überschaubaren Umfeld, in dem ein fokussiertes Team mit einem Auftraggeber direkt zusammen arbeitet. Dies ist natürlich in größeren Unternehmen so nicht mehr der Fall, Scrum und die anderen agilen Methoden wurden neu interpretiert, um auch in wesentlich größeren Settings gute Ergebnisse liefern zu können.

Scaling Agile

Dem Ausspruch “all large scale development is distributed development” (vermutlich Dean Leffingwell?) kann ich nur zustimmen – und dieser Herausforderung stellen sich bereits viele größeren Projekte, in denen verteilten Entwickler-Teams Lösungen erarbeiten und sich dabei durch erweiterte Scrum-Implementierungen koordinieren (lassen).

Kurz: Agile goes distributed … oder Agile goes Global.

Kommunikation ist wichtig

Letztendlich basieren agile Methoden jedoch stets auf einer sehr engen und direkten Kommunikation aller Beteiligten. Zu viele Zeitzonen sind hierbei hinderlich, weshalb eine beliebige Verteilung von Team-Mitgliedern über den Erdball stets zu großen Herausforderungen führen wird.

Sourcing von Entwicklungsleistungen

Was jedoch sicherlich in den nächsten beiden Jahren an Bedeutung gewinnen wird ist der Einsatz von agilen Zulieferern auf dem benachbarten Ausland. Heute noch meist von bestimmten Arten der Festpreis-Projekte bestimmt, wird sich sowohl der Käufer- als auch Anbietermarkt sicherlich in Zukunft immer mehr an agilen Verträgen orientieren. Zu oft haben sich Festpreis-Projekte als “Lose-Lose” herausgestellt, heute bieten moderne Vertragsformen ganz andere Möglichkeiten.

Die räumliche Nähe – für Deutschland beispielsweise das östliche Europa oder auch Ägypten – bietet einerseits die typischen Vorteile von Offshoring: Geringere Lohnkosten, Verfügbarkeit von Expertenwissen, bessere Möglichkeiten zu skalieren, bestimmte Arten der Flexibilität – ohne die großen Zeitunterschiede wie beispielsweise China aufzuweisen. Bei Problemen im Projektverlauf ist es auch leicht möglich, als Auftragsgeber schnell das Team zu besuchen und intensive Gespräche mit dem Anbieter zu führen.

Anbieter ohne Erfahrung in agilen Methoden?

Allerdings ist auch anzumerken, dass heute noch erstaunlich wenige Anbieter von Entwicklungsleistungen mit nachweisbaren Erfahungen und Erfolgen beim Einsatz von agilen Methoden und Praktiken gibt. Die wenigsten Anbieter nutzen ihre Erfahrungen intensiv im Vertrieb und im Marketing. Agile wird teilweise noch als “können wir auch” und nicht als Kernkompetenz verstanden.

(Success) Stories gesucht!

Darum mein Aufruf: Wer hat bereits positive Erfahrungen sammeln können? Wer kennt Anbieter, die hier aktiv sind? Genau so spannend sind jedoch auch Berichte zu gescheiterten Versuchen! Vielleicht mag der eine oder andere Anbieter auch etwas dazu sagen?

GPM Gehaltsstudie für Projektmanagement

Die Gesellschaft für Projektmanagement hat ihre aktuelle Gehaltsstudie bereits vor einige Zeit veröffentlicht. Hinsichtlich des Jahresgehalts ergibt sich jedoch keine positiven Entwicklung für Projektleiter: Im Vergleich zur Studie 2004/2005 ist das durchschnittliche Jahresgehalt sogar gesunken. Von zuvor 69.663 EUR ist das durchschnittliche Jahresbruttogehalt ohne Sonderleistung auf 67.664 EUR gesunken.

Weitere Details können in der Studie nachgelesen werden.

Auch in dieser Gehaltsstudie wurde versucht, Kriterien zu identifizieren und in eine Formel zu überführen, mit der das durchschnittliche Grundgehalt hergeleitet werden kann.

Analog zur ersten Studie wird auch hier ein Verfahren angeboten, damit mit Hilfe einer linearen multiplen Regression die Höhe des Grundgehalts prognostiziert werden kann.

Jahrebruttogehalt = 35.479 + 2.473 * y + 387 * h – 3.108 * n

Wobei gilt:

  • y = Jahre Berufserfahrung Projektmanagement
  • h = Wochenstunden
  • n = Leitungsebene (Projekt-Direktor=1; Senior Projektleiter=2; Projektleiter=3; Teil-Projektleiter=4)

Spezialkenntnisse oder einen Übergang aus einer anderen Rolle in das Projektmanagement lassen sich damit natürlich nicht abbilden.

Beispiel1: Ein erfahrener Consultant, der in das Projektmanagement wechselt, wird sicherlich nicht mit einer Rückstufung seines Gehalts einverstanden sein, da er weniger Erfahrungen im Projektmanagement hat.

Beispiel2: Ein interessanter Trend aus den USA ist, dass die Nachfrage nach Personen mit Kenntnissen im Bereich Scrum kombiniert mit klassischen Projektmanagementthemen stark ansteigt. Stefan Hagen hat dazu kurz etwas geschrieben. Experten, die Kenntnisse in beiden Gebieten haben sind selten – und damit entsprechend teuer.

Andere Artikel zu diesem Thema:

Agile Eastern Europe und Agile Nearshoring

Jutta Eckstein berichtet von der Konferenz “Agile & Scrum in Eastern Europe”, einer Veranstaltung die diesen September zum ersten mal in der Ukraine stattfand.

Fokus der Konferenz lag – neben allgemeinen agilen Themen – besonders auf der Nutzung von agilen Prozessen bei  verteilten Projektteams.

Wie Jutta richtig schreibt:

Es war naheliegend, dass der Fokus der Konferenz auf verteilter agiler Entwicklung lag, da der Großteil der Teilnehmer aus Ländern des ehemaligen Ostblocks kamen, die häufig Mitarbeiter und Teams für Offshore- oder Nearshore-Projekte stellen. Agile Entwicklung ist für diese Teams nicht nur ein großes Thema, weil häufig ihre Kunden Agilität als strategische Vorgehensweise erkannt haben, sondern da es auch für die Offshore-Teams wesentlich einfacher ist, Projekte erfolgreich abzuschließen, wenn sie eine agile Vorgehensweise einsetzen.

Quelle

Mittlerweile sind viele der Präsentationen online verfügbar, die eindrucksvoll belegen wie beliebt agile Entwicklungsmethoden mittlerweile bei unseren östlichen Nachbarn sind und wie erfolgreich diese eingesetzt werden. Kombiniert man nun diese Kenntnisse mit einem agilen Sourcing-Ansatz, dann kann Agile Nearshoring beginnen.

Interessante Vorträge im Themenbereich des Agile Nearshoring interessant sind:

Viel Spaß beim lesen ;-)

Die Konferenz scheint einen Besuch wert zu sein. Mit lediglich 190 USD Gebühren bleibt auch noch genügend Spielraum für die Anreise ;-)

UmptyFraz und was sonst so passiert …

Ordnung hilft Fokus zu gewinnen. Dies ist wohl ein Grund, weshalb aus Japan die Nachricht kommt, dass die Belegschaft in schlechten Zeiten bitte morgens etwas früher kommt und selbst aufräumt.

In der heutigen Zeit gibt es neben der “echten” Welt eben auch die virtuelle – und diese muss ach aufgeräumt werden. Aus diesem Grund habe ich vor einiger Zeit meine Festplatte aufgeräumt.

Dabei ist mir aufgefallen wie viel UmptyFraz ich schon mitgemacht habe. Die zwei populärsten Hypes sind sicherlich Model Driven Architecture (MDA) und das ganze Geschrei um die agilen Methoden ;-)

Am Schluss bleien doch immer die gleichen Anforderungen aus der IT-Industrie:

“Wanted: Young, skinny, wirey fellows not over 18. Must be expert riders willing to risk death daily. Orphans preferred. Wage $25 per week.”

- Pony Express advertisement, 1860  (via After the Goldrush von Steve McConnell)

Es gibt ja auch Evangelisten, die Teilzeitarbeit kritisieren. Nein, diesmal verlinke ich nicht.

 

Wie auch immer, zu MDA habe ich einen recht kritischen Foliensatz von mir gefunden, in dem ich auf die Schwächen des Ansatzes hingewiesen habe (“wo ist eigentlich mein Debugger hin?”). Leider ist dieser nie fertig geworden. Auf jeden Fall gefällt mir heute noch eine Folie, die ebenfalls Punkte aus “After the Goldrush: Essays on the Profession of Software Engineering (Best Practices)” enthält:

 image

Hmmm,

  • Can the innovation be misapplied?
  • Must the innovation be applied in its entirety to realize significant benefits?

Verteiltes Team und Überstunden – Zwei heikle Themen für Scrum

Stefan Roock hat in seinem Blog zwei heikle (da umstrittene) Themen aufgegriffen. Viele Scrum-Abhängige ;-) bekommen schon bei einem der Themen graue Haare; Stefan hat zu beiden  interessante Posts geschrieben.

Überstunden

Mehrarbeit wird in der Agile Community stets als etwas schlechtes angesehen. Das Team soll keine Überstunden leisten (“sustainable pace”). Manchmal wirkt dies etwas absonderlich, wenn man als Projektleiter selbst Überstunden leistet, vor dem Team kommt, nach dem Team geht und dann auch nicht das geliefert bekommt, was man eigentlich im Projekt braucht (Argumentation: “Haben keine Zeit / zu wenig Leute / …”). Dies führt zu noch mehr Überstunden, da Diskussionen mit Kunden anstehen oder Notlösungen erdacht/geplant/umgesetzt werden müssen. Natürlich ist dies letztendlich eine Frage der Priorisierung, d.h. vom Top-Management. Es bleibt aber der fahle Beigeschmack, dass manche sehr engagiert arbeiten, anderer – anscheinend – im Modus “Dienst nach Vorschrift” verweilen.

Stefan beschreibt in seinem Blog ein Projekt, in dem das Team Überstunden geleistet hat, um die sehr enge Zeitplanung zu halten. Wichtig dabei: Das Team für sich selbst die Entscheidung getroffen, bewusst und sehr früh Überstunden zu leisten.

Weg von einem “covering my ass” zu einem “winning team” eben.

Hierzu muss das Team natürlich entsprechend motiviert sein (gewinnen muss sich lohnen). Das Engagement muss ausreichend belohnt werden. Wahrscheinlich der entscheidende Knackpunkt bei den meisten Teams bzw. beim Management.

Weitere Links zu dem Thema:

 

Verteiltes Team

In einem anderen Artikel beschreibt er ein stark verteiltes Team und wie dieses erfolgreich Scrum Sprints durchführen konnte. Sehr lesenswert: 13 Leute, 5 Firmen, 3 Standorte. Unmöglich! Oder?

Verteilte agile Entwicklung ist sicherlich eines der wichtigsten Themen in nächster Zeit, da letztendlich jedes größere Projekt auch immer mit einem verteilten Team arbeiten wird.

“All large scale development is distributed development”

… wenn ich mich nicht irre aus “Scaling Software Agility” von Dean Leffingwell – ein sehr empfehlenswertes Buch!

Video erklärt Nearshoring (USA / Mexiko)

Ein sehenswertes Video zum Thema Nearshore-Outsouring aus der Sicht eines US-Unternehmens bzw. eines Anbieters aus Mexiko. Grundlegende Zusammenhänge werden auf unterhaltsame Art und Weise erläutert. Das Ganze ist natürlich Werbung für einen Anbieter aus Mexiko – trotzdem sehenswert.

Nette Erklärung:

Shore 1.0:  onshore -> USA, offshore -> Indien, nearshore -> Kanada

Alles klar, oder? ;-)

Dann folgt eine Erklärung von “Nearshore 2.0″ und warum Mexiko eine bessere Wahl als Indien ist.

Hier das Video: