PMCampRM 2014 – Start am Donnerstagabend

Es ist soweit: Das diesjährige PMCampRM (Rhein Main) beginnt mit einer kleinen Abendveranstaltung am Donnerstagabend. Freitag und Samstag laufen dann die offiziellen Tage.

Warum ist ein PMCamp so interessant? Weil meiner Erfahrung nach dort Experten zusammen kommen, die sich bestens an der Schnittstelle “klassisches Projektmanagement” und “Agile Vorgehensweise” auskennen und sich nicht einer festen “Lehre” (Leere?) verschrieben haben.

Das PMCampRM findet dieses Jahr zum 2. Mal statt und ist ein erfolgreicher Ableger des legendären PMCamp in Dornbirn (vgl. auch den Artikel PMCamp 2011).

Wer noch Tickets braucht:

 

Agile Tour 2012 – Erstes Mal in Deutschland

 

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Die Agile Tour 2012 kommt nach Stuttgart, und zwar am 22. November 2012

"Agile Tour" ist eine weltweite "non profit" Community Veranstaltung zur Softwareentwicklung nach agilen und Lean Prinzipien. Dieses Jahr kommt die Agile Tour zum ersten Mal nach Deutschland: Am 22. November wird in Stuttgart ein Programm präsentiert, das Themen sowohl für Anfänger agiler/lean Prinzipien als auch Fortgeschrittene enthält.

Die Ziele der Agile Tour sind:

  • Wissensaufbau, Wissensaustausch
  • Austausch von Erfahrungen und Best Practices
  • Möglichkeit zum Netzwerken, Kennenlernen von Gleichgesinnten und Experten

Themenschwerpunkte

Schwerpunkt sind Themen die besonders für größere Unternehmen von Bedeutung sind.

So wird in mehreren Vorträgen auf Agilität im Großen eingegangen, u.a. wird das “Scaled Agile Framework” vorgestellt:

  • Ursprung und Bedeutung von Agilität
  • Planen in agilen Projekten
  • Scrum & Kanban kombinieren
  • Klassisches Projektmanagement & Scrum
  • Das agile Unternehmen
  • Kurzeinführung Scaled Agile Framework (SAFe)
  • SAFe und Tooling
  • Agilität und (Unternehmens-)Kultur

Das detaillierte Programm befinden sich hier.

Da beide deutschen SAFe Program Consultants (SPCs) und einige anderen Experten für das Scaled Agile Framework teilnehmen, ist diese Veranstaltung auch eine gute Gelegenheit über mögliche Anwendbarkeit von SAFe als Basis für das agile Portfolio- und Programm-Management im eigenen Unternehmen zu diskutieren. Ich freue mich auf jeden Fall darauf!

Organisation

Die Agile Tour in Stuttgart wird von den Moderatoren des ScrumTisch’s Stuttgart organisiert. Die Teilnahme ist mit einem Unkostenbeitrag von 50 € (inkl. MwSt.) verbunden, was für das gebotene Themenspektrum unglaublich günstig ist. Dieser Beitrag beinhält zudem Essen und Getränke.

Meine Empfehlung: Teilnehmen!

 

Weitere Infos unter www.agiletour.de

PM Camp 2012

Nächste Woche beginnt mit dem PM Camp 2012 in Dornbirn eine der interessantesten Veranstaltungen rund um Projektmanagement dieses Jahr.

Bereits letztes Jahr war es eine Freude daran teilzunehmen. Jede Menge interessanter Diskussionen und auch eine Veranstaltung auf der Vertreter von agilen und traditionellen Projektmanagementansätzen einen intensiven und offenen Austausch pflegen.

Das letztjährige PM Camp war zudem für openPM – der offenen, freien und verbandsübergreifenden Plattform für Projektmanagement – ein entscheidender Impuls. Ich bin gespannt, welches Fazit nach einem Jahr openPM auf dem diesjährigen PMCamp gezogen wird.

Da ich mit dem PKW anreise noch der Hinweis: Ich habe noch Platz für Mitfahrer. Meine Strecke führt mich am Donnerstag von Frankfurt über Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart und Ulm (?) nach Dornbirn. Zurück geht es am Samstag zunächst nach München.

Was auf dem PMCamp passiert kann auch in Twitter verfolgt werden. Das ensprechende Tag lautet “#pmcamp12“.

 

Storytelling “Wo ist der Projektleiter?”

Jolanta Czagin hat mich vor ein paar Tagen angeschrieben und auf eine Blogaktion zum Thema “Erfahrungsgeschichten von Projektleitern” hingewiesen. Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, mich mit der E-Mail zu beschäftigen, weshalb die Deadline jetzt doch recht eng ist. Storytelling ist eine spannende Sache, deshalb hier der Text. Ich selbst habe leider keine Zeit und muss mich in meinem Urlaub auch erst einmal etwas “sortieren”.

Was wir wollen? –Erfahrungen rund um das Thema Erfolg und Misserfolg in Projekten mit Euch teilen.
Die Geschichten, also Eure Erfahrungen, veröffentlichen wir hier auf dem Projektgeschichten Blog. Natürlich wird die beste Geschichte prämiert. Der Gewinner hat wie im richtigen Märchen einen Wunsch frei und wird mit dem EBH-Projektgeschichten-Award ausgezeichnet. Der Eintrag in der Hall of Fame der Projektgeschichten ist ihm sicher.
Evtl. auch eine Veröffentlichung auf OpenPM.
Und wer ist der Gewinner? Das bestimmen die Leser. Die Geschichten werden von unseren Lesern bewertet: die Geschichte, die am besten gefällt, wird markiert. Die Geschichte mit den meisten Stimmen gewinnt, das ist ja klar.
Also nochmal zusammengefasst:

    • Projektgeschichte verfassen von Euren Erfahrungen erzählen
    • Einsenden bis in 10 Tagen per Mail an story “ät” ebh-muenchen.de
    • Anschließend Bewertung durch unsere Leser
    • Bekanntgabe des Gewinners und feierliche Verleihung des Awards mit allem was dazugehört.

Mehr Details gibt es hier: Projektgeschichtenwettbewerb: “Wo ist der Projektleiter”.

 

PMCamp 2011 am Bodensee

Nächste Woche ist es soweit: Das erste D-A-CH PM Camp 2011 DACH findet vom 3.-5. November an der FH Vorarlberg in Dornbirn statt. Das Programm ist eine interessante Mischung aus geplanten Vorträgen und offenen Slots (Barcamp Style).

Eine unabhängige, offene und kollaborative Standortbestimmung jenseits des Einflusses großer PM-Organisationen ist unser Ziel. Gängige Standards sind für uns nur eine Facette des immer vielfältiger werdenden PM-Kosmos. Spannend wird es dort, wo die klassische Lehre im (scheinbaren) Gegensatz zu neuen Strömungen steht. Das PM-Camp schlägt eine Brücke zwischen (scheinbar) widerstrebenden Aspekten des gelebten Projektmanagements

Spannend wird sicherlich die Marcus Raitner (u.a.) begonnene Diskussion rund um Open-PM. Dahinter versteckt sich eine Idee, eine Alternative zu GPM und PMI zu etablieren.

Freue mich auf die Vorträge, aber ganz besonders auf die Diskussionen mit den anderen Teilnehmern!

Neuigkeiten zum PMCamp können via RSS und Twitter (PMCamp11) verfolgt werden.

Projektvermittlungsplattformen

Heute ein Gastbeitrag von Wojciech Dziedzic (twago), der sich mit der Nützlichkeit von Portalen für virtuelle Teams beschäftigt. Diese Art von Portalen ist sehr hilfreich beim Outtasking und mit zunehmender Erfahrung der Nachfrager können auch komplette Projekte von virtuellen Teams abgewickelt werden.

Wojciech beschreibt dieses Thema natürlich am Beispiel der Projektplattform twago etwas genauer.

Wie man heutzutage ein virtuelles Team erstellt

Noch vor einem Jahrzehnt war für viele unvorstellbar die Arbeit in Projekten komplett online zu organisieren und durchzuführen. Auch damals gab es natürlich Freelancer, die auf verschiedene Weisen ihre Aufträge akquirieren und durchführen konnten. Erst die Entwicklung des Internets und die rapide Steigung der Anzahl der Internetnutzer haben jedoch den Alltag des Freelancings stark verändert. Heutzutage können freie Mitarbeiter neben den traditionellen Methoden auch verstärkt die modernen Medien, wie zum Beispiel das Internet zur Suche nach Projekten, nutzen. Die Online-Welt bietet den Freelancern viele Möglichkeiten, neue Aufträge zu finden. Den traditionellen Jobanzeigen aus den Tageszeitungen entsprechen die Online Jobbörsen. Auch gibt es verschiedene themenspezifische Foren und Business-Netzwerke wie XING und LinkedIn, in denen man neue Kontakte knüpfen und aktiv nach neuen Aufträgen suchen kann. Eine weitere  Möglichkeit bieten Projektvermittlungsplattformen wie zum Beispiel twago, elance.com oder odesk.com. Dort haben Freelancer die Chance sich auf international ausgeschriebenen Projekten zu bewerben und den Auftraggeber von sich zu überzeugen.

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AgileEE2011: Videos der Keynotes online

Die wichtigsten Vorträge der Agile Eastern Europe 2011 werden jetzt nach und nach ins Netz gestellt. Die Videos sind alle sehr gelungen und die Präsentationen sind ebenfalls abrufbar.

Neben den Keynotes von Alistair Cockburn (Effective Software Development In The 21st Century: The New Face Of Software Engineering), J. B. Rainsberger (The Extreme Decade: Progress, Pain, Paradox”) und Jurgen Appelo (“How to Change the World”) jetzt auch die Keynote von

Elisabeth Hendrickson (Blog).

Ihre Session mit dem Titel "Agile Testing, Uncertainty, Risk, and Why It All Works" ist deshalb so interessant, da sehr eindrücklich der Wert von kurzer Zyklen und echten Auslieferungen erläutert wird.

Die Argumentation ist in etwa wie folgt:

  • No roll out to real customers –> Speculation build up –> big tank of toxic stuff
  • Speculation we are basing our decisions on
  • Fact is: Empirical Evidence trumps Speculation. Every. Single. Time.

 

Keynote by Elisabeth Hendrickson from AGILEEE on Vimeo.

Es gibt noch viele weitere Anregungen in dem Talk, weshalb ich empfehle das Video und die Präsentation in Ruhe anzusehen.

Projektleiter und Aggression

In seinem neuen Podcast “DAPR33 – Mehr Biss im Projekt” diskutiert Mario Neumann die Bedeutung der Aggression, vor allem warum Projektleiter sich ihrer Aggressionen bewusst sein müssen, um sie konstruktiv nutzen zu können.

Hierbei bezieht er sich zu großen Teilen auf Thesen zur “positiven Aggressivität” von Prof. Jens Weidner, der diese in seinem Buch “Die Peperoni Strategie” zusammengefasst hat. Die Ansätze werden mittlerweile bei Management-Trainings genutzt, um Führungskräfte darauf vorzubereiten mit fremder Aggression besser zurecht zu kommen und die eigene Aggression gewinnbringend einzusetzen.

Er erzählte von vielen hochqualifizierten Führungskräften, die stagnieren, weil sie in Deckung gingen, sobald es Gegenwind gab.

Verlieren ist erlaubt, nicht kämpfen verboten

Ein Projektleiter  ist nicht erfolgreich durch unausgegorene Kompromisse sondern dadurch, den eigenen Standpunkt klar zu machen und zu verteidigen. Widersacher, die die eigene Person, das eigene Projekt oder die eigene Organisation angreifen müssen auch einmal bewusst und überlegt attackiert werden, um so möglichen Schaden abzuwenden.

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