Projektleiter und Aggression

In seinem neuen Podcast “DAPR33 – Mehr Biss im Projekt” diskutiert Mario Neumann die Bedeutung der Aggression, vor allem warum Projektleiter sich ihrer Aggressionen bewusst sein müssen, um sie konstruktiv nutzen zu können.

Hierbei bezieht er sich zu großen Teilen auf Thesen zur “positiven Aggressivität” von Prof. Jens Weidner, der diese in seinem Buch “Die Peperoni Strategie” zusammengefasst hat. Die Ansätze werden mittlerweile bei Management-Trainings genutzt, um Führungskräfte darauf vorzubereiten mit fremder Aggression besser zurecht zu kommen und die eigene Aggression gewinnbringend einzusetzen.

Er erzählte von vielen hochqualifizierten Führungskräften, die stagnieren, weil sie in Deckung gingen, sobald es Gegenwind gab.

Verlieren ist erlaubt, nicht kämpfen verboten

Ein Projektleiter  ist nicht erfolgreich durch unausgegorene Kompromisse sondern dadurch, den eigenen Standpunkt klar zu machen und zu verteidigen. Widersacher, die die eigene Person, das eigene Projekt oder die eigene Organisation angreifen müssen auch einmal bewusst und überlegt attackiert werden, um so möglichen Schaden abzuwenden.

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Agile Breakfast Konstanz: Folien für "Definition of READY"–Vortrag verfügbar

Es hat mehr als einen Monat gedauert aber endlich bin ich dazu gekommen, die Folien für mein Vortrag "Definition of READY – Wann kann’s endlich losgehen?" online zu stellen.

Die PDF-Version kann hier herunter geladen werden:

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Viel Spaß beim lesen. Über Feedback freue ich mich natürlich!

 

Meinen nächsten Vortrag mit dem Titel "Traditionelles Projektmanagement und Scrum – Wie Feuer und Wasser?" halte ich auf dem diesjährigen Scrum Day.

Technische Probleme

Status

In den letzten Tage ist es immer wieder zu technischen Problemen mit meinem Blog gekommen. Einige Tage war der Blog auch komplett offline. Leder konnte ich dies wegen meinem laufenden Projekt nicht kurzfristig beheben.

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Der Grund für die Probleme ist ein halbherzig durchgeführter Umzug auf einen anderen Web-Account. Der Umzug wird erst in ein paar Tagen beendet sein und deshalb kann es nochmals zu kleineren Problemen kommen.

Ich bitte die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen!

Agile Breakfast Konstanz – Definition of Ready

Vor einigen Tagen hatte ich die Gelegenheit auf dem 4. Agile Breakfast in Konstanz einen Vortrag zum Thema “Definition of Ready” zu halten. Das Agile Breakfast wird von der Scrum Usergroup Lake Constance (SUGLC) organisiert, findet in Konstanz im Wasserturm (wunderschöne Aussicht auf den Bodensee!) und wurde auch dieses Mal von der Firma Sybit gesponsert.

Verbreitung der Definition of Ready

Viele Scrum Team kennen die “Definition of Done”, in der definiert wird, in welchem Zustand ein Inkrement den Sprint verlässt. Laut Jeff Sutherland wenden diese jedoch nur ca. 50% aller Teams konsequent an. Die” Definition of Ready” (Definition, in welchem Zustand eine Story den Sprint betritt) ist jedoch deutlich weniger Team bekannt. Nur ca. 1% aller Scrum Teams weltweit wenden eine Defnition von “Fertig für den Sprint” konsequent an.

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Die inkonsequente Anwendung ist erstaunlich, da die Definition of Done als auch die Definition of Ready das Potential haben die Produktivität von Teams zu verdoppelt. Jeff Sutherland fasst dies unter dem Begriff “Hyperproductive Scrum Teams” zusammen. Zusammen mit einer echten Selbstorganisation, bietet die konsequente Anwendung von DONE und READY das Potential die Produktivität um den Faktor 4-8 zu erhöhen!

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Buch: Geschichten vom Scrum

“Geschichten von Scrum “ ist ein in Märchenform geschriebenes Buch von Holger Koschek. Die Gastauthorin Linda Siering wollte einen Blick darauf werfen, ist “hängen geblieben”, um dann folgende Zusammenfassung zu schreiben:

„Geschichten vom Scrum“ (Holger Koschek)

Wer Scrum noch nicht kennt und Märchen liebt, dem kann man die „Geschichten vom Scrum: Von Sprints, Retrospektiven und agilen Werten“  von Holger Koschek ans Herz legen.

Im Wieimmerland werden das Großväterchen, Aschenputtel, Hexe, Geist und Ritter Magnolius vom König beauftragt, die „beste und flexibelste Drachenfalle aller Zeiten“ zu bauen. Unterstützt werden Sie dabei vom Prinz (als Scrum Master). Auch wenn es sich um ein altes Königreich handelt, so sind die genutzten Methoden fortschrittlich, weil agil.

Mittels dem Einhorn Bumaraia (Scrum Coach) lernt das Team die wichtigsten Scrum-Artefakte kennen (einen festen Zeitrahmen, gemeinsame Scrum-Meetings und Selbstorganisation). Über den Zeitraum von 7 Sprints (1 Sprint entspricht einem Monat) soll laut König die gewünschte Drachenfalle gebaut werden.

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Vortrag: “Definition of Ready–wann kann’s endlich losgehen?”

Zur Zeit bin ich als Scrum Coach / Interims Scrum Master in einem Unternehmen in der Bodenseeregion (Konstanz/Kreuzlingen) tätig. Kürzlich konnte ich das erste Mal am Agile Breakfast in Konstanz teilnehmen.

Auf dem nächsten Agile Breakfast werde ich einen Vortrag zum Thema “Definition of Ready – wann kann’s endlich losgehen?” halten. Den meisten ist die “Definition of Done”, kurz “DoD” bekannt, während die “Definition of Ready” (“DoR”) noch relativ wenig diskutiert wird. Dies hat verschiedene Gründe, je nach organisatorischem Umfeld birgt die DoR auch einiges an Konfliktpotential.

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Buch: Agile Entwicklungspraktiken mit Scrum

Agile Entwicklungspraktiken mit Scrum

Herausgegeben von Roman Pichler und Stefan Roock mit Beiträgen von Andreas Havenstein, Johannes Link, Bernd Schiffer, Martin Lippert, Alex Bepple, Jens Coldewey, Henning Wolf, Peter Friese und Jutta Eckstein.

“Agile Entwicklungspraktiken mit Scrum”, geschrieben von einigen der bekanntesten deutschen Verfechter agiler Entwicklungsprozesse, ist ein kompakter Überblick über wichtige Entwicklungspraktiken, die eine erfolgreich agile Projektdurchführung erst ermöglichen.

Einige der Praktiken empfinde ich als essentiell (Architekturvision, Continuous Integration) oder sehr wichtig (Refactoring, Inkrementeller Entwurf, Pair Programming und Collective Ownership), für andere empfinde ich lediglich eine gewisse Neugier (Dojos und Kata), was daran liegen mag, dass ich nicht mehr aktiv programmiere. In Summe enthält der vorgestellte Katalog für agile Entwickler wichtige Anregungen zur weiteren Professionalisierung. Dies ist wichtig, da nur mit professionellen und stets nach Verbesserung strebenden Entwicklern agile Prozesse funktionieren können.

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Projektleiter – ein undankbarer Job

Stefan Hagen hat etwas aufgegriffen, was mich auch schon oft beschäftigt hat: Die problematische Situation von Projektmanagern in vielen Unternehmen. Projektleiter – ein Job, bei dem man tendenziell nur verlieren kann? Leider zu oft Realität …

Probleme mit den Teams

In seinem Artikel bezieht er sich hauptsächlich auf das teilweise angespannte Verhältnis zwischen Projektleiter und Team. So führt er auf, dass in technisch geprägten Unternehmen häufig PLs ohne technischen Hintergrund einen schweren Stand haben oder dass Teams durch das Zurückhalten von Informationen einen Projektleiter auflaufen lassen können.

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Ich stimme dem zu, habe dies teilweise auch schon erlebt. Als (früher) angestellter Projektleiter habe ich jedoch stets das Spannungsverhältnis Projektverantwortlicher <-> Linienverantwortlicher wie es in Matrixorganisationen existiert als am problematischsten empfunden. Im Vergleich dazu sind die Probleme mit Teams oder Teammitgliedern relativ einfach in den Griff zu bekommen, zumindest wenn man die gleiche Sprache (Business/IT) spricht und die grob die selben Ziele teilt. Ein gutes Team identifiziert sich weitgehend mit seiner Arbeit – bei Managern ist dies nicht immer der Fall. Viele Politiker unter den Managern verfolgen ganz eigene Pläne.

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Agile Breakfast im Wasserturm in Konstanz

Zur Zeit bin ich als Scrum Coach und Scrum Master am Bodensee tätig und konnte so zum ersten Mal an dem Agile Breakfast der Scrum User Group Lake Constance (SUGLC) teilnehmen. Dieses fand am 24.05.2011 von 08.00 – 10.00Uhr im Wasserturm Strohmeyersdorf in Konstanz statt und wurde durch die Sybit gesponsert.

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Die teilnehmenden Frühstücker konnten dort vom Marc Löffler etwas über Kanban erfahren (Titel: “Kanban Kickstart”). Die Folien sollen demnächst auch noch online gehen, sobald das soweit ist werde ich diese hier verlinken.

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Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht. Schöne Location, etwas zum essen und einen interessanten Vortrag. Das nächste Mal muss ich unbedingt mehr Zeit zum networken mitbringen, gibt es doch eine Menge interessanter Personen und Unternehmen im Raum Konstanz/Kreuzlingen/Überlingen. Vielleicht sieht man sich beim nächsten Treffen?

Organisiert werden die Treffen über die Google Gruppe “SUGLC” (Scrum User Group Constance).