Wir alle kennen die automatischen Build/Continuous Integration Systeme, die uns die tägliche Arbeit erleichtern.
Hier der Song dazu:
… every build you break ….
Der Song hat es auch zur Tech-Ed 2008 geschafft, wie ein weiteres Video zeigt.
Wer von euch eine WII besitzt, kann sich schon heute an einer alternativen Interaktionsmöglichkeit mit einer Spielekonsole erfreuen. Zuvor gab es schon anderen (interessante) Ansätze aber erst die WII hat eine zum Joypad / zur Maus alternative Interaktionsmöglichkeit in den Mainstream gebracht.
Johnny Lee demonstriert wie mit”WII Hacks” (modifizierter WII Hardware) verdammt coole Sachen (digital whiteboard, a touchscreen and a head-mounted 3-D viewer) möglich sind:
Jeff Han stellt eine ebenfalls erweiterte Interaktionsmöglichkeiten mit Computern vor.
Seht selbst:
Mal sehen wann die ersten kommerziellen Produkte basierend auf diesen Ideen entwickelt werden und sich im Mainstream durchsetzen.
Beim schmökern im PM-Blog bin ich mal wieder fündig geworden:
Eine schöne Präsentation, die die Ansätze und Philosophie hinter agiler Softwareentwicklung / Scrum erläutert. Ergänzt die Reihe “Scrum Einführungs Videos/Präsentationen” recht gut!
Ein sehr unterhaltsames “Enthüllungsvideo” – so läuft es vielleicht immer mit den IT-Guys (Systemadmins). HALO zocken und nebenher das Unternehmen ruiniern ;-). Naja, bei den Kollegen kein Wunder: User A: “Just reboot the Web Server”, Boss B: “Do NOT stop the Web Server” (schnell die Mail aus seiner Outbox löschen und behaupten die Info NIE bekommen zu haben) … “Sex with Vegetables?!” …
Credits: http://www.thewebsiteisdown.com/dpt/node/4
http://www.techcrunch.com/2008/06/28/sales-guy-vs-web-dude/
Original kommt von: http://www.thewebsiteisdown.com – allerdings ist diese Seite im Moment überlastet. Die Autoren haben jedoch bereits weitere Videos angekündigt.
In der typischen Interpretation der Scrum-Methodik ist die Rolle eines Projektmanagers nicht mehr vorgesehen. Die fachliche Projektleitung obliegt dem Product Owner, die technischen Entscheidungen werden durch das Team getroffen. Der Scrum Master sorgt für Einhaltung der Regeln, coacht das Team (und den Product Owner) und kümmert sich um Blocker/Hindernisse.
Für mich stellen sich hierbei zwei Fragestellungen bei der organisatorischen Restrukturierung:
Mehrere Projekte pro Team
Im „ein-Projekte-Scrum“ gibt es typischerweise den klassischen Projektmanager nicht mehr. Wenn jedoch mehrere Projekte in einem Team bearbeitet werden sollen, so hat ein PM wieder eine gewisse Berechtigung. Er stimmt sich mit dem PO des Team ab, damit der PO die Prioritäten richtig setzen kann. Er muss auch bei Rückfragen des Teams verfügbar sein. Die Hauptaufgabe des PM ist in dieser Konstellation jedoch die Kommunikation mit dem Kunden und die Einlastung von Aufgaben (Stories) in verschiedene Scrum-Teams. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Scrum-Teams wird gerade in komplexen Projekten nötig, in denen viele unterschiedliche Aufgaben anfallen und unterschiedlichste Experten (gibt es ja laut reinem Scrum in dieser Form auch nicht) benötigt werden.
Kunde > PM > PO > Team
Zu kritisieren sind hier die vielen Zwischenstation vom Kunden zum Team. Im Rahmen von Rückfragen muss es daher immer gestattet sein, dass das Team direkt mit dem Kunden redet, um Unklarheiten zu beseitigen. Wenn möglich sollte hierbei PM und PO involviert sein.
Linienorganisation und Vorgesetzte
Ich beobachte, wie die Linienvorgesetzten zunehmen als Scrum Master agieren. Je nach Firmenkultur und Persönlichkeit des SM kann dies jedoch problematisch werden – genau dann, wenn der SM nicht mehr coacht sondern Anweisungen erteilt. Grundsätzlich sollte über eine Vereinfachung der Linienorganisation nachgedacht werden, d.h. kleinere Abteilungen könnten zusammen gelegt werden, da viele Aufgaben des klassischen Vorgesetzten zurück an das Team delegiert werden und weil Hindernisse durch Scrum Master beseitigt werden sollten. Was bleibt ist die reine Personal- und Budgetverwaltung.
Scrum und Architektur
Laut Scrum soll das Team alle Entscheidungen hinsichtlich Umsetzung treffen. Es kommt jedoch relativ häufig vor, dass das Team nicht zu allen Themen die benötigte Expertise besitzt. In diesem Fall muss darauf geachtet werden, dass das Team mit Experten zusammen arbeitet und somit ganz bewusst externe Hilfe in Anspruch nimmt. Dies muss das Team auch rechtzeitig kommunizieren. In anderen Fällen, dominiert ein einzelnes Team-Mitglied das Team in wichtigen Fragestellungen. Da das ganze Team jedoch für den Erfolg einer Aufgabe verantwortlich ist, muss sichergestellt werden, dass alle Team-Mitglieder ausreichende Kenntnisse haben um eine Alternative richtig bewerten zu können. Sollte ein Mitglieds des Teams zu dominant werden, dann muss der Scrum Master eingreifen.
Noch eine Einführung in Scrum
So, und jetzt mal wieder ein Video zur Einführung in Scrum (für alle die immer noch nicht genug haben):
Die von vielen (potentiellen) Gründern erwartete Modernisierung des GmbH-Rechts kommt und soll noch im Herbst dieses Jahr in Kraft treten.
Am 26. Juni 2008 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz beschlossen. Ein weiterer Schritt im Gesetzgebungsverfahren, vor der Verkündung und dem Inkrafttreten der GmbH-Reform, ist der „zweite Durchgang“ der Reform im Bundesrat. Das Gesetz tritt am ersten Tag des auf die Verkündung folgenden Kalendermonats in Kraft.
Gerade der Verzicht auf die 25.000 EUR Stammkapital bei sogenannten “Unternehmergesellschaften” sowie die Möglichkeit einer kostengünstigen “Standardgründung” dürften für viele Gründer sehr interessant sein.
Die geplante Reform ist die umfassenste seit Bestehen des GmbH-Gesetzes. Neben der Flexibilisierung und Deregulierung, soll auch der Missbrauch des GmbH-Rechts bekämpft werden.
Vorgesehen ist nun ein Musterprotokoll für unkomplizierte GmbH-Standardgründungen. Wird es verwendet, muss der Gesellschaftsvertrag zwar notariell beurkundet werden – bei niedrigem Stammkapital aber zu sehr geringen Gebühren. Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) als neue GmbH-Variante, die ohne Mindeststammkapital auskommt, erleichtert Gründungen zusätzlich. [...] Ferner sind im Gesetzgebungsverfahren noch einige Änderungen zur Verbesserung der Sanierungsfähigkeit der GmbH in der Krise eingeführt worden. Hier setzt das MoMiG den Kurs fort, die Fortführung und Sanierung von Unternehmen im Insolvenzfall zu erleichtern.
Mehr Informationen beim Bundesministerium der Justiz.
Am 3. Juli ist es soweit – das diesjährige Java Forum Stuttgart findet statt! Wie die letzten Jahre auch, werde ich hinfahren um Bekannte zu treffen und einen Überblick zu bekommen, welche “heißen” Themen gerade wichtig sind.
Die erwarteten 1200 Teilnehmer können zwischen 42 Vorträgen (6 parallele Tracks) auswählen. Die Themen sind vielfältig und für jeden, der sich im Java-Umfeld bewegt, sollte etwas dabei sein.
Ich werde wohl zunächst zwei Vorträge zum Thema Reporting und Datenverwurstung/ETL ((Extraction, Transform, Load) besuchen und dann spontan entscheiden, ob ich zunächst ein paar Aussteller besuche oder welche Vorträge ich vor der Mittagspause noch ansehe.
Am Nachmittag möchte ich zunächst einen Vortrag zur Verwaltung von Items (Bugs, tasks etc) in Subversion ansehen und dann werde ich versuchen noch rechtzeitig zum Vortrag von Dr. Erich Gamma zu kommen bevor der Raum überfüllt ist.
Abends dann die Abendveranstaltung, ich hoffe ich treffe eine Menge bekannter Gesichter ;-)
Neu dieses Jahr sind BoF-Sessions. Mal sehen wie das beim JFS funktioniert.