Prophet im eigenen Lande …

Es gibt doch das Sprichwort, dass der Prophet im eigen Land nicht viel gilt. Irgendwie fühle ich mich so, nachdem ich die Excel-Tabelle von Jeff Sutherland gesehen habe.

Ein ähnliches Planungswerkzeug habe ich zusammen mit ein paar anderen POs vor fast zwei  Jahren bei unseren Teams eingeführt und im Allgemeinen sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Unser Werkzeug war nicht ganz so detailliert, hat aber stets seine Aufgaben erfüllt.

Leider konnte es sich auf Grund erheblichen Widerstands von “Traditionalisten” (und einiger externer Berater) nicht durchsetzen. Naja, vielleicht lernen sie nun von Jeff, dass Excel nicht böse sein muss, und dass eine genauere Betrachtungsweise der Teamzusammensetzung in der Vergangenheit ein relevanter Parameter für die zukünftige Velocity sein kann.

Sweden-Nordic-Museum-King

Urlaub? Warum soll ich Urlaub berücksichtigen – wir mitteln einfach über das ganze Jahr!

Wunderbar, wenn es fixe externe Termine gibt und man frühzeitig wissen muss, ob diese eingehalten werden können.

Alle weiteren Kommentare verkneife ich mir jetzt.

MS Project und Mindmapping

In seinem Blog schreibt Andreas Heilwagen über einen Vergleich zwischen Mindmapping und MS Project.

Er hat Recht, dass beim Mindmapping das große Ganze besser visualisiert werden kann und natürlich kann man sich mit Projektplänen in MS Project sehr schnell in Details (Vorgänge, Vorgänge, Vorgänge, …) verlieren die dann schneller überholt als modelliert sind. Dies ist auch der Grund warum ganz bewusst der richtige Detailgrad gewählt werden muss. Weniger ist hierbei oft mehr.

Mindmapping setze ich gerne ein, wenn in einer frühen Phase eine passende Struktur für ein Vorhabens gefunden werden muss. Die gefundene Struktur kann dann Grundlage für einen Projektplan werden.

Nach mehreren Monaten, in dem ich bewusst versucht habe auf MS Project zu verzichten, habe ich es jetzt wieder im Einsatz. Hauptgrund: Visualisierung von Abhängigkeiten (Zulieferungen) und den damit verbundenen Terminen/Meilensteinen. Kommunikation der Abhänigkeiten und den Auswirkungen von Verzug an die betroffenen Stakeholder/Zulieferer.