Prophet im eigenen Lande …

Es gibt doch das Sprichwort, dass der Prophet im eigen Land nicht viel gilt. Irgendwie fühle ich mich so, nachdem ich die Excel-Tabelle von Jeff Sutherland gesehen habe.

Ein ähnliches Planungswerkzeug habe ich zusammen mit ein paar anderen POs vor fast zwei  Jahren bei unseren Teams eingeführt und im Allgemeinen sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Unser Werkzeug war nicht ganz so detailliert, hat aber stets seine Aufgaben erfüllt.

Leider konnte es sich auf Grund erheblichen Widerstands von “Traditionalisten” (und einiger externer Berater) nicht durchsetzen. Naja, vielleicht lernen sie nun von Jeff, dass Excel nicht böse sein muss, und dass eine genauere Betrachtungsweise der Teamzusammensetzung in der Vergangenheit ein relevanter Parameter für die zukünftige Velocity sein kann.

Sweden-Nordic-Museum-King

Urlaub? Warum soll ich Urlaub berücksichtigen – wir mitteln einfach über das ganze Jahr!

Wunderbar, wenn es fixe externe Termine gibt und man frühzeitig wissen muss, ob diese eingehalten werden können.

Alle weiteren Kommentare verkneife ich mir jetzt.

Mind Map: Scrum

Mind Maps nutze ich schon relativ lange. In letzter Zeit setze ich diese Technik und die erzeugten Mind Maps immer stärker ein.

Für sehr kleine Projekte kann eine aktuell gehaltene Mind Map sogar einen Großteil der Projektdokumentation ersetzen. Sozusagen die WBS in die Mind Map gießen und den Status plakativ festhalten. Ist natürlich weder die echte Projektmanagement-Lehre (WBS und Fortschritt nicht vermischen), noch echtes Mindmapping. Funktioniert allerdings überraschend gut.

Mit Werkzeugen wie XMind kann man zudem direkt eine Tabelle hinzufügen (bzw. einen Ast als Tabelle visualisieren) und damit die wichtigsten Termine im Auge behalten.

image

Gestern habe ich mir nach längerer Nutzung der kostenlosen Standard-Version die Pro-Lizenz für XMind gegönnt (Aktionspreis etc.) und ein bisschen herumgespielt und eine einfache Mind Map zum Thema Scrum erzeugt.

Wie immer freue ich mich natürlich über Kommentare!

UPDATE: Simon Baker hat ein wirklich beeindruckende Mind Map zu Scrum erstellt.

Festpreisprojekte und Scrum

Auf der Mailingliste scrumdevelopment wurde vor einigen Tagen die spannende Frage diskutiert ob/wie Scrum zu Projekten mit Festpreis-Verträgen passt. Eine Frage, die immer wieder diskutiert wird, wie schon ein anderer Thread aus dem Jahr 2006 zeigt.

Im Rahmen der aktuellen Diskussion wurde immer wieder das Festpreis-Modell als sehr problematisch bezeichnet, allerding sind in vielen Bereichen Festpreis-Projekte Standard und dieses wird sich trotz der vielfältigen Nachteile dieser Vertragsform wohl auch in absehbarer Zeit nicht ändern.

Getier unterwegs

Da auch in meinem Umfeld Festpreis-Projekte dominieren, hier ein paar Gedanken zu dem Thema.

Festpreis-Projekte – nicht nur der Preis ist fix

In einem Festpreis-Projekt sind alle wesentlichen Parameter vorgegeben:

  • Das Angebot definiert den Preis, es gibt keine variablen Anteile
  • Die Spezifikation definiert dem Umfang, die Features – in Scrum-Speak den “Scope”
  • Die Termine sind in den meisten Fällen ebenfalls genau fixiert, Strafzahlungen bei Terminverfehlungen sollen häufig die Termintreue verbessern
  • Hinsichtlich Qualität wird meist mit Verweise auf “entspricht dem aktuellen Stand der Technik” etc. gearbeitet; Formulierungen die für Juristen Munition genug abgeben

Auf den ersten Blick vermittelt ein Festpreis-Vertrag damit den Eindruck einer sicheren Grundlage für das Projekt. Der Teufel steckt – wie immer – im Detail.

Typische Herausforderungen bei Festpreis-Projekten

Beispiele für typische Herausforderungen beim Einsatz von Festpreisprojekten sind:

  • Meist wird der Preis stark durch den Wettbewerb beeinflusst. Schätzungen der Entwicklungsabteilungen werden nach unten korrigiert, Risiken nicht ausreichend eingepreist. Der Vertrieb wird oft am Umsatz der abgeschlossenen Verträge gemessen und weniger daran, ob die versprochenen Leistungen auch geliefert werden können.
  • Anforderungen und Spezifikation sind in der Regel weder ausreichend genau noch fehlerfrei. Selbst wenn dies der Fall wäre, dann würde eine Spezifikation die noch vor der ersten echten Projektphase geschrieben wurde, nie die wirklichen Wünsche des Kunden abdecken. Zudem ändern sich diese stetig.
  • Im Allgemeinen hat man bei Ausschreibungen für Festpreis-Projekte nur beschränkt die Möglichkeit eng mit den (potentiellen) Auftraggebern zusammen zu arbeiten. Der Aufwand ist zudem eine erhebliche Investition, die sich nur auszahlt (?), wenn das Angebot attraktiv genug ist, um den Zuschlag für das Projekt zu erhalten. Attraktivität definiert sich hierbei oft über die ausgewiesenen Kosten.
  • Termine werden meist ebenfalls durch Wunschdenken herbeigeführt. Mögliche Risiken werden hierbei ebenfalls ignoriert.
  • Qualitätskriterien sind nicht vereinbart, alle beteiligten Parteien haben eine unterschiedliche Auffassung, was genau unter Qualität zu verstehen ist.

Roy Morien schreibt in seinem Beitrag einen entscheidenden Satz, der wohl irgendwann in jedem Festpreis-Projekt von Auftraggeber gesagt wird:

‘Oh, but surely you understood that {some feature or process} is part of what we asked for’.

In vielen  Fällen war hierbei wohl selbst dem Auftraggeber zum Zeitpunkt der Beauftragung nicht klar, dass die Funktion oder der Prozess zum Leistungsumfang gehört. Sonst hätte er dies nach Erhalt der Spezifikation anmerken müssen. Der Auftraggeber kann sich im Allgemeinen nicht von seinen Mitwirkungspflichten entbinden.

Vorgehensweise bei Angebotslegung und Abwicklung

Im Allgemeinen wird bei Festpreis-Projekten auf zwei Arten auf die Herausforderungen reagiert:

  • Bei kleineren Punkten wird ein im Festpreis vorgesehene “Puffer” genutzt, um unnötige Reibungsverluste durch Verhandlungen von Änderungswünschen zu vermeiden. Eine Methode die nur bedingt zu empfehlen ist, da im Allgemeinen der Puffer in anderen Positionen verstreckt wird und damit das Vertrauen beschädigt werden kann.
  • Im Allgemeinen muss bereits kurz nach Projektbeginn über Änderungswünsche diskutiert werden. Änderungswünsche haben meist Auswirkungen auf Projektbudget und Termine. Teilweise gelingt es aber auch Funktionen zu tauschen, d.h. den Scope des Projektes anzupassen.

Erfolgsfaktoren

Entscheidend bei Festpreis-Projekten sind oft Punkte wie

  • Offenheit und Vertrautheit: Kommunizieren Auftragnehmer und Auftraggeber offen miteinander und besteht grundsätzlich Vertrauen zwischen beiden Parteien?
  • Rahmenvertrag und Einkauf: Ist der Rahmenvertrag fair oder wird eine der beiden Parteien stark benachteiligt? Wann/wie muss bei Konzernen die Abteilung für Einkauf / Projektabwicklung involviert werden. Welche Vorgaben und Prozesse bestehen?
  • Nachvollziehbarkeit: Sind die Änderungswünsche für beide Parteien nachvollziehbar? Sind die Kosten nachvollziehbar?
  • Änderungswesen: Wurde über den Umgang mit Änderungswünschen schon bei den Vertragsverhandlungen gesprochen?
  • Flexibilität: Hält der Auftraggeber einen Teil des Projektbudgets zurück, um Änderungswünsche schnell finanzieren zu können? Ist er flexibel genug, um Anforderungen tauschen zu können?
  • Kapazität: Hat der Auftragnehmer die Kapazität und die Fähigkeiten, um Änderungswünsche zeitnah umsetzen zu können?

Vielfältige Meinungen aus der Agilen Community

Das Thema Festpreis-Projekte hat schon immer vielfältige Reaktionen ausgelöst. Besonders heftig wird in der Agile Community diskutiert.

Scott Ambler beispielsweise bezeichnet Festpreis-Projekte als grundsätzlich unethisch:

Fixed price work is unethical. As wannabe professionals we need to stand up to the bureaucratic treadmill.

Peter Stevens hat zum Thema Festpreis-Projekte und Scrum auf dem Italien Agile Day eine Key Note gehalten. Eine kurze Zusammenfassung über verschiedene Vertragsformen – inkl. Festpreis -  kann man hier nachlesen.

Simon Baker hat vor längerer Zeit schon über Festpreisprojekte etwas geschrieben:

To say how much something will cost, you need to know in great detail exactly what needs to be built so that your estimates for the work can be accurate. But you can’t define everything you want, in detail and up front, and get it exactly right so there will be no changes in the future. And no estimate is ever accurate (it wouldn’t be an estimate if it was). […] Don’t base the contract with your vendor on conformance to a detailed requirements specification. If you do, you’re saying all your good ideas happen at the start of a project and you’re effectively betting all your money on a hole-in-one

Woraufhin einer seiner Leser seine Erfahrungen mit einem Festpreisprojekt schildert:

[…] fixed price contract where the client and contractor fought endlessly over what was included in the price I endorse everything said above. Unless you are exceptionally lucky your fixed price contract will be toxic to the client supplier relationship.

Paul Klipp erläutert in seinem Artikel, warum Festpreis-Projekte letztendlich auch schlecht für den Kunden sind: Why Fixed Bids Are Bad for Clients (Scrum Alliance).

Einen Überblick über verschiedene Vertragsformen in agilen Organisationen gibt ein älterer Artikel hier auf Armerkater.de.

Fazit

Mein Fazit zu Festpreis-Projekte ist, das es sich um eine in der Industrie immer noch sehr beliebte Vertragsform handelt, die mit vielen Herausforderungen verbunden ist. Gründe hierfür sind die scheinbare Sicherheit für den Auftraggeber.

Auch bei Festpreis-Projekten kann man (relativ) gut und flexibel auf Änderungen reagieren – wenn Auftraggeber und Auftragnehmer dieses Thema offen angehen und an einer Win-Win-Situation interessiert sind.

Gibt es jedoch kein Grundvertrauen, so kann jedoch schnell eine Lose-Lose-Situation entstehen:

Der Auftraggeber wird im besten Fall bekommen, was er spezifiziert hat – nicht was er wirklich braucht. Ein zunächst preisgünstig erscheinender Anbieter kann sich im Rahmen von Änderungswünschen als vergleichsweise teuer herausstellen.

Für Anbieter stellen Festpreis-Projekte stets eine große Herausforderung da, vor allem wenn im Angebot keine große Marge zu erwarten ist bzw. kein großer Sicherheitspuffer eingepreist werden kann. Im Grunde müssen Festpreis-Projekte deshalb immer teurer verkauft werden, als Projekte die nach Aufwand abgerechnet werden. Hier spielen Risikorückstellungen, Verhandlungsmasse, Puffer und zusätzliche Verhandlungs- und Analysekosten eine Rolle.

Termine: Scrum User Group Karlsruhe, IT-Projektmanagement Stuttgart

Die XPDays finden jetzt in Karlsruhe statt, demnächst gibt es weitere interessante Termine in Karlsruhe bzw. Stuttgart:

02.12.2009: Scrum User Group Karlsruhe – Product Owner Herausforderungen

02.12.2009, ab 20:00 Uhr, Großer Kurfürst, Sophienstrasse 80, 76135, Karlsruhe, Deutschland

Agenda:

  • n.n. moderiert das Thema “Herausforderungen für unseren Product Owner”
  • Freie Gespräche zu jedem Thema das gerade aktuell ist
  • Themensammlung für folgende Treffen aktualisieren

Anmeldung via Termin bei Xing:
https://www.xing.com/events/scrum-user-group-karlsruhe-product-owner-herausforderungen-432772

04.12.2009: Regionale Fachgruppe IT-Projektmanagement in Stuttgart – PM & Stress

04.12.2009, 18 Uhr in Raum K5 (EG), Kienestr. 35, S-Mitte

PM & Stress – mit Stress besser umgehen, Spielregeln & Teamvertrag, Gesundheitsbewusste Teamführung

Es geht diesmal um das Thema Gesundheit und Stress im Umfeld von Projekten und Projektmanagement.
Damit ist eine der Fragestellungen: “Wie gehe ich als Projektleiter (gut) mit dem Stress um?”, eine andere, “Wie berücksichtige ich als PL die Gesundheit meiner Projektmitarbeiter?” und “Worauf ist dabei überhaupt zu achten?”.

Details zur Anmeldung befinden sich auf der Webseite: http://www.stz-itpm.de/de/detail.php?nr=1329&rubric=Fachgruppe_ITPM.

Success Stories zu agilen Methoden beim Nearshoring gesucht

Agile als Mega-Trend

Agile Methode wie Scrum sind ein Mega-Trend und mittlerweile in der IT-Industrie weit verbreitet. Sie führen in vielen Fällen zu erstaunlich guten Ergebnissen: Mittels Fokussierung und den anderen Werten in Scrum können Verbesserungen in der Produktivität und Qualität erreicht werden, wie man sie früher nicht für möglich gehalten hat.

Wo früher basierend auf einem Wasserfall-Modell eine Vielzahl von schnell veralteten Dokumenten erzeugt wurden, werden heute Werte geschaffen und damit sowohl Auftraggeber als auch Auftragsnehmer gestärkt.

Ursprung in fokussierter Umgebung

Agile Methoden haben ihren Ursprung jedoch in einem überschaubaren Umfeld, in dem ein fokussiertes Team mit einem Auftraggeber direkt zusammen arbeitet. Dies ist natürlich in größeren Unternehmen so nicht mehr der Fall, Scrum und die anderen agilen Methoden wurden neu interpretiert, um auch in wesentlich größeren Settings gute Ergebnisse liefern zu können.

Scaling Agile

Dem Ausspruch “all large scale development is distributed development” (vermutlich Dean Leffingwell?) kann ich nur zustimmen – und dieser Herausforderung stellen sich bereits viele größeren Projekte, in denen verteilten Entwickler-Teams Lösungen erarbeiten und sich dabei durch erweiterte Scrum-Implementierungen koordinieren (lassen).

Kurz: Agile goes distributed … oder Agile goes Global.

Kommunikation ist wichtig

Letztendlich basieren agile Methoden jedoch stets auf einer sehr engen und direkten Kommunikation aller Beteiligten. Zu viele Zeitzonen sind hierbei hinderlich, weshalb eine beliebige Verteilung von Team-Mitgliedern über den Erdball stets zu großen Herausforderungen führen wird.

Sourcing von Entwicklungsleistungen

Was jedoch sicherlich in den nächsten beiden Jahren an Bedeutung gewinnen wird ist der Einsatz von agilen Zulieferern auf dem benachbarten Ausland. Heute noch meist von bestimmten Arten der Festpreis-Projekte bestimmt, wird sich sowohl der Käufer- als auch Anbietermarkt sicherlich in Zukunft immer mehr an agilen Verträgen orientieren. Zu oft haben sich Festpreis-Projekte als “Lose-Lose” herausgestellt, heute bieten moderne Vertragsformen ganz andere Möglichkeiten.

Die räumliche Nähe – für Deutschland beispielsweise das östliche Europa oder auch Ägypten – bietet einerseits die typischen Vorteile von Offshoring: Geringere Lohnkosten, Verfügbarkeit von Expertenwissen, bessere Möglichkeiten zu skalieren, bestimmte Arten der Flexibilität – ohne die großen Zeitunterschiede wie beispielsweise China aufzuweisen. Bei Problemen im Projektverlauf ist es auch leicht möglich, als Auftragsgeber schnell das Team zu besuchen und intensive Gespräche mit dem Anbieter zu führen.

Anbieter ohne Erfahrung in agilen Methoden?

Allerdings ist auch anzumerken, dass heute noch erstaunlich wenige Anbieter von Entwicklungsleistungen mit nachweisbaren Erfahungen und Erfolgen beim Einsatz von agilen Methoden und Praktiken gibt. Die wenigsten Anbieter nutzen ihre Erfahrungen intensiv im Vertrieb und im Marketing. Agile wird teilweise noch als “können wir auch” und nicht als Kernkompetenz verstanden.

(Success) Stories gesucht!

Darum mein Aufruf: Wer hat bereits positive Erfahrungen sammeln können? Wer kennt Anbieter, die hier aktiv sind? Genau so spannend sind jedoch auch Berichte zu gescheiterten Versuchen! Vielleicht mag der eine oder andere Anbieter auch etwas dazu sagen?

GPM Gehaltsstudie für Projektmanagement

Die Gesellschaft für Projektmanagement hat ihre aktuelle Gehaltsstudie bereits vor einige Zeit veröffentlicht. Hinsichtlich des Jahresgehalts ergibt sich jedoch keine positiven Entwicklung für Projektleiter: Im Vergleich zur Studie 2004/2005 ist das durchschnittliche Jahresgehalt sogar gesunken. Von zuvor 69.663 EUR ist das durchschnittliche Jahresbruttogehalt ohne Sonderleistung auf 67.664 EUR gesunken.

Weitere Details können in der Studie nachgelesen werden.

Auch in dieser Gehaltsstudie wurde versucht, Kriterien zu identifizieren und in eine Formel zu überführen, mit der das durchschnittliche Grundgehalt hergeleitet werden kann.

Analog zur ersten Studie wird auch hier ein Verfahren angeboten, damit mit Hilfe einer linearen multiplen Regression die Höhe des Grundgehalts prognostiziert werden kann.

Jahrebruttogehalt = 35.479 + 2.473 * y + 387 * h – 3.108 * n

Wobei gilt:

  • y = Jahre Berufserfahrung Projektmanagement
  • h = Wochenstunden
  • n = Leitungsebene (Projekt-Direktor=1; Senior Projektleiter=2; Projektleiter=3; Teil-Projektleiter=4)

Spezialkenntnisse oder einen Übergang aus einer anderen Rolle in das Projektmanagement lassen sich damit natürlich nicht abbilden.

Beispiel1: Ein erfahrener Consultant, der in das Projektmanagement wechselt, wird sicherlich nicht mit einer Rückstufung seines Gehalts einverstanden sein, da er weniger Erfahrungen im Projektmanagement hat.

Beispiel2: Ein interessanter Trend aus den USA ist, dass die Nachfrage nach Personen mit Kenntnissen im Bereich Scrum kombiniert mit klassischen Projektmanagementthemen stark ansteigt. Stefan Hagen hat dazu kurz etwas geschrieben. Experten, die Kenntnisse in beiden Gebieten haben sind selten – und damit entsprechend teuer.

Andere Artikel zu diesem Thema:

PM mit Scrum – Video vom #fucamp

Nach einigen Monaten ist das Video zum Vortrag “PM mit Scrum” online:

image

Zusammen mit Martin Fache habe ich spontan ein Vortrag gebastelt und in einer Session auf dem FuCamp in Furtwangen vorgestellt. Leider ist der Ton nicht sonderlich gelungen – und man merkt, dass ich nicht besonders viel Erfahrungen mit spontanen Vorträgen habe. Insgesamt scheint die Session aber einigen etwas gebracht zu haben, vgl. Kommentare hier.

Update:
Hier das Video in einem schönen Player:

Im Prinzip und Wirklichkeit

Ja, wer kennt diese Situation nicht: Im Prinzip haben wir alles für ein Projekt zusammen und es muss nur noch los gehen. Alle Schätzungen der sogenannten Experten weisen auf ein überschaubares Unterfangen hin. Gut, das Projekt wird gestartet und muss sich der Wirklichkeit stellen.

Was einem IT Projekt dabei so passieren kann, schreibt Siegried Hauer in ihrer Geschichte “Wie weiss ein Unternehmen, was es eigentlich weiss???”. Unterhaltsam … und aus der Realität geschrieben ;-)

Auf ihr lesenswertes Blog “Projektgeschichten” bin ich via einem Artikel von Andreas gestoßen. Ach, immer die gleichen Verdächtigen ;-)