AgileEE2011: Videos der Keynotes online

Die wichtigsten Vorträge der Agile Eastern Europe 2011 werden jetzt nach und nach ins Netz gestellt. Die Videos sind alle sehr gelungen und die Präsentationen sind ebenfalls abrufbar.

Neben den Keynotes von Alistair Cockburn (Effective Software Development In The 21st Century: The New Face Of Software Engineering), J. B. Rainsberger (The Extreme Decade: Progress, Pain, Paradox”) und Jurgen Appelo (“How to Change the World”) jetzt auch die Keynote von

Elisabeth Hendrickson (Blog).

Ihre Session mit dem Titel "Agile Testing, Uncertainty, Risk, and Why It All Works" ist deshalb so interessant, da sehr eindrücklich der Wert von kurzer Zyklen und echten Auslieferungen erläutert wird.

Die Argumentation ist in etwa wie folgt:

  • No roll out to real customers –> Speculation build up –> big tank of toxic stuff
  • Speculation we are basing our decisions on
  • Fact is: Empirical Evidence trumps Speculation. Every. Single. Time.

 

Keynote by Elisabeth Hendrickson from AGILEEE on Vimeo.

Es gibt noch viele weitere Anregungen in dem Talk, weshalb ich empfehle das Video und die Präsentation in Ruhe anzusehen.

Technische User Stories

Das letzte Treffen der SCRUM User Group Karlsruhe hatten das Product Backlog als Thema.

Es dauerte nicht lange, bis auch darüber diskutiert wurde, ob Dinge, die keine User Stories sind, in ein Product Backlog gehören. Dies ist nicht ungewöhnlich – an der Frage, ob es technische Stories in einem Scrum Product Backlog geben darf scheiden sich bekanntlich die Geister.

Ich schaue mir das Hin- und Her jetzt mehr als 6 Jahre an und ehrlich gesagt – mich langweilt es. Die einen verkaufen den Ansatz “nur Kundenanforderungen im Backlog”, die anderen beharren darauf, dass auch technische Themen explizit im Backlog zu platzieren sind.

Die einen sagen “technische Themen müssen autmatisch miterledigt werden”, die anderen weisen darauf hin, dass dies bei vielen Themen nicht möglich ist.

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Erinnerung: Treffen SCRUM User Group Karlsruhe am 5.10.

Eine kurze Erinnerung an das Treffen der SCRUM User Group Karlsruhe am 5.10.

Anmelden via EVENT in XING.

Beginn: 05.10.2011, 20:00
Ort: Restaurant Großer Kurfürst, Sophienstrasse 80, 76135 Karlsruhe

Thema dieses Mal: WorldCafé zum Thema “Unser Product Backlog”.
“Wir erleben täglich Fragen nach Backlogtools, Granularität, Ausrichtung auf PO oder eher auf Teambedürfnisse,… ”

Wichtig: Wer etwas essen möchte, sollte spätestens 19:30 Uhr im Restaurant sein, da für das WorldCafe die Tische gebraucht werden.

 

AGILE since 2002

Wenn man mich fragt, seit wann ich mit agilen Methoden Erfahrungen sammle, ist meine Antwort meist “so ab 2004″.

Nun, dies ist nicht ganz richtig.

2003 – ERSTE SIG IN KARLSRUHE ZUM THEMA “AGILE”

Bereits ab 2002 waren Themen rund um Agilität (und hier besonders XP) etwas, was meine Interesse wecken konnte. imageMitte 2003 habe ich schließlich mit ein paar weiteren “Early Adopters” (u.a. Ilja Preuss, Malte Finsterwalder, Johanness Link, …) eine Special Interest Group in Karlsruhe gegründet: “Methoden der agilen Softwareentwicklung” (KAgile).

Diese Karlsruher Gruppe war eine Zeit lang recht aktiv, es gab einige sehr interessante Treffen zu den unterschiedlichsten Themen rund um “Agile”. Ende 2005 ging aus verschiedenen Gründen die Aktivität zurück und mittlerweile wurde die Gruppe de facto durch die viel später gegründete “SCRUM User Group Karlsruhe” abgelöst.

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AgileEE 2011 Lightening Talk – Definition of Ready available

Last week we have been at the AgileEE 2011 conference in Kiev. There we met a lot of interesting people and had a great time learning new concepts, having a lot of interesting discussions.

 

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On Saturday I gave a short lightening talk about “Definition of READY”. I didn’t like my performance on the stage but I got some positive feedback from Oleksiy Rezchykov in his blog post where he recommends my lightening  talk.

Another article with positive feedback for my Lightening Talk can be found at ConfRadar:

Felix Russel did a good job reminding about the “definition of ready” and the time each product owner should spend on preparing stories before the team can actually swarm around them. It was one of the lighting talks during the second day, that I attended.

 

The slides are available via Slideshare:

Agile Breakfast Konstanz: Folien für "Definition of READY"–Vortrag verfügbar

Es hat mehr als einen Monat gedauert aber endlich bin ich dazu gekommen, die Folien für mein Vortrag "Definition of READY – Wann kann’s endlich losgehen?" online zu stellen.

Die PDF-Version kann hier herunter geladen werden:

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Viel Spaß beim lesen. Über Feedback freue ich mich natürlich!

 

Meinen nächsten Vortrag mit dem Titel "Traditionelles Projektmanagement und Scrum – Wie Feuer und Wasser?" halte ich auf dem diesjährigen Scrum Day.

Agile Breakfast Konstanz – Definition of Ready

Vor einigen Tagen hatte ich die Gelegenheit auf dem 4. Agile Breakfast in Konstanz einen Vortrag zum Thema “Definition of Ready” zu halten. Das Agile Breakfast wird von der Scrum Usergroup Lake Constance (SUGLC) organisiert, findet in Konstanz im Wasserturm (wunderschöne Aussicht auf den Bodensee!) und wurde auch dieses Mal von der Firma Sybit gesponsert.

Verbreitung der Definition of Ready

Viele Scrum Team kennen die “Definition of Done”, in der definiert wird, in welchem Zustand ein Inkrement den Sprint verlässt. Laut Jeff Sutherland wenden diese jedoch nur ca. 50% aller Teams konsequent an. Die” Definition of Ready” (Definition, in welchem Zustand eine Story den Sprint betritt) ist jedoch deutlich weniger Team bekannt. Nur ca. 1% aller Scrum Teams weltweit wenden eine Defnition von “Fertig für den Sprint” konsequent an.

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Die inkonsequente Anwendung ist erstaunlich, da die Definition of Done als auch die Definition of Ready das Potential haben die Produktivität von Teams zu verdoppelt. Jeff Sutherland fasst dies unter dem Begriff “Hyperproductive Scrum Teams” zusammen. Zusammen mit einer echten Selbstorganisation, bietet die konsequente Anwendung von DONE und READY das Potential die Produktivität um den Faktor 4-8 zu erhöhen!

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Buch: Geschichten vom Scrum

“Geschichten von Scrum “ ist ein in Märchenform geschriebenes Buch von Holger Koschek. Die Gastauthorin Linda Siering wollte einen Blick darauf werfen, ist “hängen geblieben”, um dann folgende Zusammenfassung zu schreiben:

„Geschichten vom Scrum“ (Holger Koschek)

Wer Scrum noch nicht kennt und Märchen liebt, dem kann man die „Geschichten vom Scrum: Von Sprints, Retrospektiven und agilen Werten“  von Holger Koschek ans Herz legen.

Im Wieimmerland werden das Großväterchen, Aschenputtel, Hexe, Geist und Ritter Magnolius vom König beauftragt, die „beste und flexibelste Drachenfalle aller Zeiten“ zu bauen. Unterstützt werden Sie dabei vom Prinz (als Scrum Master). Auch wenn es sich um ein altes Königreich handelt, so sind die genutzten Methoden fortschrittlich, weil agil.

Mittels dem Einhorn Bumaraia (Scrum Coach) lernt das Team die wichtigsten Scrum-Artefakte kennen (einen festen Zeitrahmen, gemeinsame Scrum-Meetings und Selbstorganisation). Über den Zeitraum von 7 Sprints (1 Sprint entspricht einem Monat) soll laut König die gewünschte Drachenfalle gebaut werden.

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