Buch: Geschichten vom Scrum

“Geschichten von Scrum “ ist ein in Märchenform geschriebenes Buch von Holger Koschek. Die Gastauthorin Linda Siering wollte einen Blick darauf werfen, ist “hängen geblieben”, um dann folgende Zusammenfassung zu schreiben:

„Geschichten vom Scrum“ (Holger Koschek)

Wer Scrum noch nicht kennt und Märchen liebt, dem kann man die „Geschichten vom Scrum: Von Sprints, Retrospektiven und agilen Werten“  von Holger Koschek ans Herz legen.

Im Wieimmerland werden das Großväterchen, Aschenputtel, Hexe, Geist und Ritter Magnolius vom König beauftragt, die „beste und flexibelste Drachenfalle aller Zeiten“ zu bauen. Unterstützt werden Sie dabei vom Prinz (als Scrum Master). Auch wenn es sich um ein altes Königreich handelt, so sind die genutzten Methoden fortschrittlich, weil agil.

Mittels dem Einhorn Bumaraia (Scrum Coach) lernt das Team die wichtigsten Scrum-Artefakte kennen (einen festen Zeitrahmen, gemeinsame Scrum-Meetings und Selbstorganisation). Über den Zeitraum von 7 Sprints (1 Sprint entspricht einem Monat) soll laut König die gewünschte Drachenfalle gebaut werden.

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Vortrag: “Definition of Ready–wann kann’s endlich losgehen?”

Zur Zeit bin ich als Scrum Coach / Interims Scrum Master in einem Unternehmen in der Bodenseeregion (Konstanz/Kreuzlingen) tätig. Kürzlich konnte ich das erste Mal am Agile Breakfast in Konstanz teilnehmen.

Auf dem nächsten Agile Breakfast werde ich einen Vortrag zum Thema “Definition of Ready – wann kann’s endlich losgehen?” halten. Den meisten ist die “Definition of Done”, kurz “DoD” bekannt, während die “Definition of Ready” (“DoR”) noch relativ wenig diskutiert wird. Dies hat verschiedene Gründe, je nach organisatorischem Umfeld birgt die DoR auch einiges an Konfliktpotential.

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Agile Offshore – Can you hear me now?

“Can you hear me now”?” ist ein sehr gutes Webinar von Mark Rickmeier/ThoughtWorks, in dem die Schwierigkeiten von Projekten diskutiert werden, in denen Projektmitarbeiter weltweit verteilt sind und bei denen agile Methoden der Softwareentwicklung eingesetzt werden:

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http://securerespond.com/thoughtworks/offshorewebinar/

 

Ansehen lohnt sich auf jeden Fall!

Zunächst geht er auf die grundlegenden Herausforderungen bei verteilten Projekten ein: Kommunikation, Beziehungen, Vertrauen. Um diese Herausforderungen meistern zu können, müssen entsprechende organisatorische Maßnahmen ergriffen werden. Ich möchte hier jedoch einen kommentierten Auszug aus der Liste der empfohlenen Tools geben, die helfen verteilte Projekte erfolgreich durchführen zu können.

Communication Tools

Instant Messaging (IM)

IM Tools dienen zum schnellen (synchronen) Austausch von Informationen. Man sieht, wann jemand verfügbar ist und schnelle – oft informelle – Chats sind möglich. Sehr gut geeignet auch als Fallback bei Telefonkonferenzen. Ausgesprochene Empfehlung: Camp Fire.

  • Anmerkung: Ich persönlich nutze gerne Google Talk, da hier keine Installation nötig ist, weil ein einfaches Web-Interface existiert. Zudem ist ein GMail-Account weit verbreitet.

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SLM: Professional Scrum Development – Interview mit Ken Schwaber

Video in dem Ken Schwaber (einer der Erfinder von Scrum) und Sam Guckenheimer (Produktmanager bei Microsoft für Visual Studio) den "Professional Scrum Developer (PSD)" diskutieren.

Get Microsoft Silverlight

Quelle: Channel9 MSDN

Ken erläutert die Motivation hinter PSD, Sam vermarktet die Werkzeugkette von Microsoft. Wenn man sich nicht dadurch stören lässt, dann sehr sehenswert.

Im Juni wird Ken Schwaber übrigends in Karlsruhe sein: Er hält die Keynote für den Agile Day beim diesjährigen Entwicklertag.

SLM: Henrik’s Scrum Checklist 2.0

Henrik ist bekannt für sein pragmatisches Scrum-Buch “Scrum and XP from the Trenches”, welches mittlerweile in sehr viele Sprachen übersetzt wurde (de). Begonnen als PDF ist es mittlerweile als “echtes” Buch sehr beliebt.

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In seinem sehr interessanten Blog finden sich immer wieder interessante Artikel. Jetzt hat er dort die “Scrum Checklist 2.0” veröffentlich. Ähnlich wie beim Nokia Test werden wichtige Kriterien einer Scrum-Umsetzung abgeprüft, was dabei helfen kann Optimierungspotential zu erkennen.

Ein Beispiel, wie die Checkliste NICHT eingesetzt werden sollte, wird gleich mitgeliefert ;-)

Big Boss: "Well it says here that you should do it, so don’t let me catch you cheating again, or I’ll call in the Scrum Police!"

http://www.crisp.se/scrum/checklist

SLM: Presentation: Scrum Introduction

Habe mich kurzfristig dazu entschlossen eine kleine Einführung in Scrum auf dem FUcamp zu präsentieren. Die meisten Folien noch gestern Abend fertig gemacht.

Bei der Vorstellungsrunde und Tagging  Martin Fache kennengelernt. Mit ihm die Präsentation noch einmal überarbeitet und zusammen die Session gehalten.

Natürlich ist schwupps etwas schiefgelaufen: Netbook hatte keine Lust mehr ( Powersaving etc)  und Open Office hat dies anscheinend sehr übel genommen (-> Absturz).

Die Folien zum Vortrag findet ihr hier: 090523-1500armerkater-scrum.

Nach der Präsentation gab es wie erhofft Fragen und eine Diskussion zu Scrum:

Termine in Scrum
Wie kann mit Scrum eine Terminaussage gemacht werden?
Ja, kann natürlich. Bei Scrum ist der Termin und die Qualität fixiert. Eine feste Funktionalität kann jedoch nicht zugesagt werden. Wichtig: Es werden jedoch immer die Themen mit der höchsten Priorität geliefert – damit erhält man das beste mögliche Ergebnis.

Einführung von Scrum in Startups
Interessant war auch die Frage, wie Scrum bei einem Startup (= sehr begrenzte Mittel) eingeführt werden kann. Mein Vorschlag: Beschäftigt euch zunächst selbst mit dem Thema, schaut euch Videos an, lest Artikel und Bücher und fangt an, Dinge auszuprobieren. In einem zweiten Schritt solltet ihr ein Training besuchen und euch zertifizieren lassen. Dann setzt das Gelernte um. Letztendlich solltet ihr euch einen Coach leisten, der eure Scrum-Implementierung weiter verbessert.

Insgesamt war die Diskussion natürlich viel spannender als die 0815 Folien ;-)

*UPDATE*

Für alle, die einen Eindruck der Stimmung beim FUcamp gewinnen möchten hier ein nettes Video:

FuCamp 2009 from schwan on Vimeo.

SLM: Scrum in 13 Sekunden erklärt

Es gibt auf YouTube einige Videos in denen Scrum erklärt wird. Ein Beispiel für ein Video mit einer guten Einführung in Scrum ist:  “Scrum in under 10 Minutes”. Leider wird nicht auf Reviews aund Retros eingegangen.

Folgendes Video zeigt die grundsätzliche Funktionsweise von Scrum jedoch innerhalb von 13 Sekunden!

Für Erklärungen bleibt natürlich keine Zeit ;-)

SLM: MikeCohn über Bandbreite und Skalierbarkeit agiler Methoden

Ein Video mit Mike Cohn (Mountain Goat Software) in dem er u.a. über die Skalierbarkeit von agilen Methoden spricht.

Mike sieht es kritisch, dass in einigen Veröffentlichungen der Eindruck erweckt wird, als ob agile Methoden nur für ein einzelnes kleines Team auf einer einsamen Insel funktionieren würden. Die Beschränkung auf die Beschreibung der Kernkonzepte sei zwar ein guter Ansatz, um die Grundlagen/Konzept zu erklären. Die Wirklichkeit sehe jedoch anderst aus und dies dürfe in Artikeln und Büchern über die agilen Methoden nicht mehr vernachlässigt werden.

Zudem vertritt er die Meinung, dass Agile sehr gut skaliert und deshalb sollte auch mehr darüber veröffentlicht werden.

Beispiel für Skalierbarkeit
Er spricht über ein Projekt mit 700 Personen und wie dieses mit agilen Methoden durchgeführt werden kann.

Zunächst ist es wichtig das übergeordnete Ziel (Vision) durch einen “Chief-Product-Owner” definieren zu lassen. Diese wird dann über eine Hierarchie von Product Ownern in die Teams getragen. Wichtig: Die POs managen das Projekt nicht sondern sind dafür zuständig die Ziele zu formulieren.

Die Teams sind ebenfalls hierarchisch strukturiert, die Koordination der Teams erfolgt durch diese selbst: “… but teams coordinate their work in ways their determine …”.

Mike fasst nochmals zusammen, was nötig ist, damit Teams funktionieren können:

  • Geld / Money (Salary, Infrastructure)
  • Unterstüzung / Moral Support (Feedback, removing impediments)
  • Ziel / Guidance (Vision)

Schätzungen
Im zeiten Teil spricht er Über Abschätzungen und weist darauf hin, dass es für Teams wichtig ist zunächst in relativen Größen zu schätzen. Erst in einem weiteren Schritt können diese Schätzungen dann auf Dauer und Aufwand umgelegt werden.

Seht euch das Video einfach selbst an …

SLM: Scrum Plakat

Zufällig habe ich gerade das Scrum Plakat von InterFace, TUM und TEG entdeckt:

Eine hilfreiche Zusammenfassung der Basiskonzepte von Scrum:

  • Start
  • Product Owner (PO)
  • Product Backlog (PBL)
  • Team (Pigs)
  • Sprint
  • Sprint Planning Meeting
  • Sprint Backlog
  • No Changes
  • Daily Scrum Meeting
  • Burndown Chart (BDC)
  • Impedment Backlog (IBL)
  • Scrum Master (SM)
  • Done
  • Sprint Review
  • Sprint Retrospective

Zusätzlich enthalten ist das Agile Manifest und eine Übersicht über Prinzipien des “Lean development”.

Macht sich sicherlich gut als (großes) Plakat an der Wand.